9.

Dezember

2016

Gesunde Fette

Fette sind aus Fettsäuren aufgebaut, wobei aufgrund der chemischen Struktur gesättigte (u.a. Butter, Sahne, Käse, Wurst, Fleisch, Schmalz, Talg, Kokosfett, Palmöl) und ungesättigte Fettsäuren (u.a. Olivenöl, Rapsöl, Haselnüsse, Avocado) unterschieden werden.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind als Omega-3 (u.a. Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Rapsöl, Chia-Samen, Eicosapentaensäure (EPA), Hering (Atlantik, Ostsee), Thunfisch, Sprotte, Lachs, Docosahexaensäure (DHA), Makrele und Mikroalgen) und Omega-6 Fettsäuren (u.a. Distelöl, Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl, Maiskeimöl, Sojaöl, Sesamöl, Chia-Samen, Arachidonsäure, Schweineschmalz, Schweineleber, Eigelb, Thunfisch, Leberwurst, Schweinefleisch, Rindfleisch, Hühnerfleisch, Camembert, Lachs und Makrele) bekannt. Diese Fettsäuren sind essentiell, was bedeutet, dass der menschliche Körper sie nicht selbst herstellen kann und sie mit der Nahrung zugeführt werden müssen.

Fette werden im Körper zur Schutzfunktion benötigt. Fett bildet unter der Haut eine Isolierschicht und verhindert Wärmeverluste, es umhüllt als Schutz Organe wie Nieren, Leber und Gehirn vor mechanischen Einflüssen. Als Trägersubstanz wird es für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie auch von Aromastoffen benötigt. Fett selbst ist ein Geschmacksträger. Jede Zelle ist von einer Zellmembran aus Fettsäuren umgeben und die Fettsäuren sind in jeder zellulären Funktion im Körper beteiligt. Die Zellmembran ermöglicht den Stoffaustausch, sodass richtige Mengen der notwendigen Nährstoffe in die Zelle gegeben werden, während nicht benötigte ausgeschleust werden. Diese sogenannte Fluidität der Zellmembran ist durch essentielle Fettsäuren positiv zu beeinflussen.

Omega-3-Fettsäuren beinhalten die essentielle alpha-Linolensäure (ALA), die primär in der Ernährung durch Pflanzen bereitgestellt wird, sowie Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), die hauptsächlich aus Meeresfrüchten gewonnen werden. ALA wird hauptsächlich in Flachs, Leinsamenöl, Rapsöl, Walnüssen und dunkelgrünem Blattgemüse gefunden. Der Körper hat die Fähigkeit, ALA in EPA und DHA umzuwandeln, aber die Effizienz dieser Umwandlung ist gering. Nahrungsmittelquellen von DHA und EPA sind fetthaltige Fische, wie Wildlachs, Sardinen, Makrele und Hering.

Omega-3 als auch Omega-6 Fettsäuren sind für die normale Entwicklung und Funktion des Körpers notwendig. Im Allgemeinen tragen Omega-3-Fettsäuren zur Senkung des Risikos von Herzerkrankungen und Schlaganfall bei und sie können die Symptome von Bluthochdruck, Depressionen, Gelenkschmerzen und anderen rheumatischen Problemen reduzieren. Omega-3 Fettsäuren können zur Senkung der Triglyzeride und des Gesamtcholesterinspiegels beitragen und andererseits die Erhöhung von  hohem Dichte-Lipoprotein (HDL) begünstigen. Andere potenzielle Vorteile sind die Förderung des Immunsystems und der Schutz vor einer Reihe von Krankheiten, einschließlich Alzheimer-Krankheit. EPA dient unserem Organismus als Ausgangssubstanz für die Bildung von so genannten Eicosanoiden, hormonähnlichen Stoffen, die zahlreiche Vorgänge im Stoffwechsel beeinflussen. So wird aus EPA das Eicosanoid namens Prostaglandin I3 gebildet, das gefäßerweiternd und gerinnungshemmend wirkt. DHA ist wichtig für die Funktion des Gehirns und für die Netzhaut des Auges. Bei kleinen Kindern helfen Omega-3-Fettsäuren bei der neurologischen Entwicklung. Schon für den Fetus im Mutterleib und dann für das Baby sind Omega-3-Fettsäuren wichtig, weil sie an der Entwicklung des Gehirns und der Sehfunktionen beteiligt sind.

Wir wissen heute, dass Omega-3-Fettsäuren als auch Omega-6-Fettsäuren für die Stoffwechselvorgänge im Körper benötigt werden. Aber das Verhältnis zwischen beiden sollte stimmen und das ist nicht mehr so. Im Laufe der Zeit haben die landwirtschaftlichen und technologischen Fortschritte es möglich gemacht, pflanzliche Öle aus den Samen zu produzieren. Durch die Verbreitung der ausgepressten Öle in den Flaschen ist die Verwendung der Omega-6-reichen Öle (Maisöl, Rapsöl, Distelöl oder auch Sonnenblumenöl etc.) in der Nahrungsmittelversorgung immer häufiger geworden. Die Versorgung mit den Omega-3-Fettsäuren blieb dabei auf der Strecke. Es sollten mindestens gleichviel Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren für gesundheitlichen Nutzen aufgenommen werden, mit zugedrückten Augen sollte das Verhältnis 2:1 sein.

Bei unserer heutigen Lebensweise und den Angeboten ist eine hohe Omega-6-Zufuhr kaum zu vermeiden und der genannte wünschenswerte Quotient von mindestens 2:1 (1:1!) für die Wenigsten zu erreichen. Deshalb bewusst gegensteuern und gezielt die Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA  aufnehmen. Herbalifeline Max ist ideal um hohe Konzentrationen der gewünschten Fettsäuren in jeder Kapsel zuzuführen. Der gesundheitliche Nutzen ist belegt.

8.

November

2016

Beta-Glucane

Eine Herz-/Kreislauferkrankung ist die häufigste Todesursache in Deutschland – daran hat sich nichts geändert. 2012 wurden 40,2 Prozent aller Sterbefälle (insgesamt 349.217) durch eine solche Erkrankung verursacht, 2013 waren 39,7 Prozent aller Sterbefälle darauf zurückzuführen. Risikofaktoren für eine koronare Herzerkrankung sind ungünstige Blutfette wie hohes LDL-Cholesterin, niedriges HDL-Cholesterin, erhöhte Triglyzeride, Bluthochdruck, Diabetes mellitus (bekommt man leicht auf Grund von Übergewicht und Adipositas) und Rauchen.

Hohe Cholesterinwerte weisen auf ein Risiko für die koronare Herzerkrankung hin. In Deutschland haben 56,6 % der Männer und 60,5 % der Frauen im Alter von 18 bis 79 Jahren ein erhöhtes Serum-Gesamtcholesterin oberhalb des aktuell empfohlenen Grenzwertes von 190 mg/ dl; 17,9 % der Männer und 20,3 % der Frauen haben ein stark erhöhtes Gesamtcholesterin von ≥240 mg/dl1. Übergewichtige Menschen weisen meistens erhöhte Blutfette auf: Zu viel Cholesterin und andere Blutfette sind schädlich, weil sich dadurch überschüssige Cholesterinpartikel in den Gefäßwänden der Schlagadern ablagern und dort zu Entzündungen und Verkalkungen führen. Die Gefäße werden dadurch starrer und enger. Zudem werden im Bauchfett Entzündungsbotenstoffe gebildet, die direkt schädigend an den Gefäßwänden wirken und eine koronare Herzkrankheit mit verursachen.

Der Cholesterinspiegel im Blut kann durch gute und richtige Ernährung beeinflusst und gesenkt werden. Das ist mit dem neuen Produkt von HERBALIFE: Beta-Heart® zu erreichen. Beta-Heart® enthält den markengeschützten  Bestandteil OatwellTM, den Ballaststoff Beta-Glucan aus Hafer in hoher Konzentration, und kann wie der Multiballaststoff-Drink, vielfältige gesunde Wirkung im Körper erzielen.

Hafer-Beta-Glucane vermindern nachweislich den Cholesteringehalt im Blut. Die EU-Health-Claim–Verordnung regelt die werblichen Aussagen zu nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben zu Lebensmitteln. Es darf nur gesagt werden, was wissenschaftlich belegt ist. Für Hafer-Beta-Glucan gilt: „…Hafer-beta-Glucan senkt/verringert den Cholesterinspiegel im Blut. Die Senkung des Blutcholesterinspiegels kann das Risiko einer koronaren Herzerkrankung verringern“ (Wirkungsbezogener Health Claim nach Art. 14, HCVO, 2011). Derzeit gibt es mehr als 55 klinische Studien, in denen die positive Wirkung von Beta-Glucan auf den Cholesterinspiegel bestätigt wird.

Bei den Ballaststoffen werden allgemein zwei Arten unterschieden: löslich und unlöslich. Diese sind selbst aus weiteren unterschiedlichen Verbindungen aufgebaut.

Beta-Glucan ist eine Form der löslichen Ballaststoffe, ein Glukosepolymer, das in den Zellwänden von Getreide (z.B. Hafer und Gerste), bestimmten Pilzarten (z.B. Reishi, Shiitake, Maitake), Hefen und Algen vorkommt. Eine geringere Menge ist in Weizen, Roggen und Sorghum (einer Hirseart) vorhanden. Beta-Glucan Polysaccharide sind vor allem in den Randschichten des Haferkorns, der Haferkleie in hoher Konzentration vorhanden.

Beta-Glucane  wurden Gegenstand intensiver Forschung, wegen ihrer positiven Wirkung auf die Gesundheit des Herzens und auf den Cholesterinspiegel im Blut2. Sie können allerdings noch mehr und haben einen günstigen Einfluss auf den Glukosestoffwechsel und Senkung der Insulinresistenz3 und haben  immunstimulierendes Potential4.

Die Blut-Cholesterin senkenden Eigenschaften von Beta-Glucan wurden erkannt. Es funktioniert folgendermaßen, dass Hafer Beta-Glucan eine viskose Schicht im Dünndarm bildet. Cholesterin ist unter anderem Bestandteil der Gallensäuren, die in der Leber aus Cholesterin gebildet werden. Ein hoher Anteil an Beta-Glucan bindet Gallensäuren im Darm und aktiviert die Bildung neuer Gallensäuren aus Cholesterin in der Leber. Dadurch verbleibt weniger Cholesterin im Blut – der Cholesterinspiegel sinkt.

Zwei Messlöffel HERBALIFE Beta-Heart® und damit einer Ballaststoffaufnahme von 6 g, wobei 3 g davon Hafer Beta-Glucan sind, tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut bei. Ein Messlöffel Beta-Heart® hält den Cholesterinspiegel aufrecht, mit 3 g Ballaststoff, wovon 1,5 g Hafer Beta-Glucan sind. Beta-Heart® wie auch der Multi-Ballaststoff-Drink enthalten keine Zucker und keine künstlichen Süßstoffe.

Übrigens weiterhin immer an die Bewegung denken! Eine ausreichende Bewegung wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus, verbessert die Cholesterinwerte und macht die Muskeln insulinsensitiver.

1 Daou C, Zhang H. Oat beta-glucan: its role in health promotion and prevention of diseases. Comp Rev. 2012;11(4):355-365.

2 El Khoury D, Cuda C, Luhovyy BL, Anderson GH. Beta glucan: health benefits in obesity and metabolic syndrome. J Nutr Metab. 2012;(2012):851362. doi: 10.1155/2012/851362.

3 Vannucci L, Krizan J, Sima P, et al. Immunostimulatory properties and antitumor activities of glucans (Review). Int J Oncol. 2013;43:357-364.

4 Scheidt-Nave Y, Ku Y, Knopf H, Schienkiewitz A, Ziese T, Novossadeck E, Gößwalt A, Busch MA. Verbreitung von Fettstoffwechselstörungen bei Erwachsenen in Deutschland. Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. (DEGS1). Bundesgesundheitsblatt 2013;56:661-667

26.

August

2016

Sport & Hydration

Wir haben Sommer und trotz Tagen mit viel Regen, die beste Zeit möglichst viel sportliche Aktivität im Freien zu verbringen. Bei hohen Außentemperaturen auf über 25o C muss besonders auf die Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, um den Körper nicht zu überhitzen und runterzukühlen. Das geschieht über den Schweiß, der vermehrt produziert wird, auf der Hautoberfläche verdunstet und somit für Abkühlung sorgt. Abhängig von der Außentemperatur, der Feuchtigkeit, der Art und Intensität des Sports, der Kleidung und dem eigenen Stoffwechsel entsteht Schweiß und es kann leicht übersehen werden, wie sehr man schwitzt. Der verlorene Schweiß besteht nicht nur aus Wasser, sondern auch Kochsalz, Kalium, Magnesium, Eisen und Vitamin C. Der Schweißverlust ist von Person zu Person unterschiedlich und kann sehr hoch sein. Wird der Schweißverlust nicht entsprechend ausgeglichen, kann es zur Eindickung des Blutes kommen und dies führt zu Leistungsverlusten.

Obwohl heute empfohlen wird, sich wieder mehr auf sein Durstgefühl zu verlassen, ist bekannt, dass der Körper mindestens 1% Körpergewichtsverlust durch fehlende Flüssigkeit toleriert, bevor ein Durstgefühl entsteht. Ad-libitum (ohne Grenze) zu trinken ist allerdings auch nicht gut, da es bei exzessiver Flüssigkeitsaufnahme zu einer Hyponatriämie (niedriger Natriumgehalt im Blut) kommen kann. Die Folge davon sind häufig Krämpfe. Ein Nichtsportler sollte pro Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter trinken. Eine Faustregel besagt, dass Flüssigkeit entsprechend dem eigenen Energiebedarf aufgenommen werden sollte. Das würde bei einem Kalorienbedarf von 2500 kcal, 2,5 Liter bedeuten. Wird noch eine Trainingseinheit mit 500 kcal durchgeführt, zusätzlich 500 ml trinken. Vor einer Ausdauerbelastung so viel trinken, wie man verträgt, danach kann während der Belastung in kleineren Portionen, aber regelmäßig bis maximal 1 Liter pro Stunde getrunken werden, abhängig vom Bedarf, wie schon oben erläutert. Sportler, die mehr trinken, schwitzen weniger, da ihre Blutgefäße besser gefüllt sind und dadurch mehr Wärme abstrahlen und weniger Wärme durch Schweißverdunstung abgegeben wird.

Einheitliche Trinkempfehlungen sind eben wegen des unterschiedlichen Bedarfs nicht sinnvoll. Man kann sich vor und nach dem Training wiegen, da Gewichtsverlust meist Flüssigkeitsverlust ist. Ein heller Urin weist auf eine gute Flüssigkeitszufuhr hin. Je größer und regelmäßiger der Schweißverlust ist, desto mehr ist darauf zu achten, die richtigen Getränke auszuwählen. Leistungsorientierte Breiten- und Freizeitsportler kommen da an den Bedarf von Leistungssportlern. Während der Belastung verliert man vor allem Kochsalz. Engpässe in der Versorgung mit Mineralstoffen treten beim Sportler beim Kalium und Magnesium auf und bei den Spurenelementen sind häufig Eisen, Zink und Selen betroffen. Beim Training über eine Stunde und überhaupt nach dem Training müssen die verbrauchten Glykogenvorräte in Leber und Muskel wieder aufgefüllt werden.

Für Breiten- und Freizeitsportler sind gute Getränke während des Trainings Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure und Elektrolytgetränke wie Hydrate von Herbalife24, wobei gleichzeitig Mikronährstoffe zugeführt werden. Für ambitionierte „Amateure“ und Leistungssportler müsste es ein Sportgetränk wie das CR7 Drive von Herbalife24 sein, da gleichzeitig mit wichtigen Mikronährstoffen Kohlenhydrate aufgenommen werden. Nach dem Training ist von Cola und Alkohol abzuraten, da beide Getränke entwässernd wirken und zusätzlich Mineralstoffe aus dem Körper ausschwemmen. Nach leichter sportlicher Aktivität eigenen sich Fruchtsaftschorlen, war die Anstrengung höher, optimiert Rebuild Endurance von Herbalife24 die Regeneration.

Besprechen Sie mit Ihrem Coach ihre Trainingseinheiten und lassen Sie sich individuell beraten.

Sport hält gesund und aktiv, aber nicht nur innerlich. Nein, auch äußerlich sichtbar an der Haut wirkt sich Sport auf ein besseres Aussehen und Vitalität aus. Die Haut ist das größte Organ des Körpers, grenzt den Körper zur Umwelt ab und ist eine sehr wichtige Barriere gegen Infektionen und Krankheiten. Mit der Alterung verschlechtert sich der Zustand der Haut aufgrund vom Rückgang der Zellzahl, verringerter Kollagensynthese und verändertem Gewebeumbau. Das zeigt sich dann an entstehenden Falten und Altersflecken. Mit fortschreitender Zeit haben die Hautzellen einen geringeren Energiemetabolismus und der Spiegel an oxidativem Stress ist höher.

Sport kann der Hautalterung entgegenwirken. Nicht nur das, die Hautalterung kann durch körperliche Aktivität auch umgekehrt werden.

Kürzlich wurde in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlich, dass Ausdauertraining die altersbedingten Veränderungen der Haut beim Menschen vermindert. Als verantwortlicher Regulator wurde IL-15 identifiziert, ein Metabolit, der durch den Sport gebildet in den Mitochondrien regulatorische Funktion ausübt[1].

IL – Interleukine sind Zytokine, d.h. Proteine, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen regulieren und die zur internen Kommunikation der Immunabwehrzellen benötigt werden. Aufgrund ihrer Koordination werden Krankheitserreger oder auch Tumorzellen bekämpft.

Die Hautzellen haben eine hohe Umsatzrate und erneuern sich im Schnitt alle vier Wochen. Mit intensivem Training wird die Durchblutung gefördert und damit mehr Sauerstoff bereitgestellt und ebenso werden viele Nährstoffe zur Haut transportiert. In einer Querschnittsstudie beim Vergleich von sesshaften mit ausdauertrainierten Personen (5-mal die Woche Training über 13 Jahre) zeigt sich bei Trainierten ein eindeutig höherer (signifikanter) Sauerstoffverbrauch[2]. Um einen höheren Sauerstoffverbrauch zu erreichen, dauert es also eine gewisse Zeit.

Die bisher Sesshaften trainierten über 13 Wochen 5-7 mal die Woche, 40-50 min täglich, und konnten dabei zwar ihren Puls, aber nicht den Sauerstoffverbrauch verbessern[2]. Folglich: Langfristiges Trainieren lohnt sich.

Gleichermaßen werden Stoffwechselprodukte mit einer Steigerung des Blutflusses abtransportiert. Eine gesteigerte Durchblutung kann sich nur positiv auf die Zellerneuerung auswirken. Gut ist es natürlich, sich im Freien zu bewegen und frische Luft einzuatmen. Im Freien nicht den Sonnenschutz vergessen.

Training ist eine gesunde Möglichkeit, Stress abzubauen und den Cortisol-Spiegel günstig zu beeinflussen. Das Stresshormon Cortisol ist mit einer erhöhten Talgproduktion verbunden, das in der Folge mehr unreine Haut oder sogar Akne bedeuten kann. Beim Sport wird durch Schwitzen überschüssiger Talg und Schmutz auf natürlichem Weg aus den Poren nach draußen befördert. Für Frauen gilt es daher ohne Make-up zu trainieren – sonst verstopfen die Poren während des Trainings! Das trifft auch zu, wenn keine Unreinheiten der Haut vorhanden sind. Am besten die Haut vor dem Training mit Aloe-Reinigungsgel richtig reinigen und evt. eine leichte Creme auftragen, z.B. Feuchtigkeitscreme für strahlende Haut. Nicht viel, sonst läuft sie einem noch in die Augen.

Übrigens wirkt sich zu viel Cortisol negativ auf das Kollagen aus und die Folge sind mehr Falten und schlaffe Haut. Deshalb ist intensives Ausdauertraining, 30 min/Tag, dauerhaft für eine faltenfreie oder zumindest faltenarme Haut durch Verminderung von oxidativem Stress sehr zu empfehlen.

Was ist zu bedenken bei Sport und gesunde Haut? Ohne die richtige Ernährung geht es nicht. Egal in welchem Alter wir uns befinden, der Körper braucht seine individuell angepassten Nährstoffe. Bei Freizeitsport und nicht übermäßiger Belastung haben wir unseren Frühstücksshake F1, omega-3 Fettsäuren und ausreichend Flüssigkeit mit Tee. Nach dem Sport und der Dusche, wenn die Haut Feuchtigkeit aufgenommen hat, wird diese durch eincremen eingeschlossen. Mit dem Schweiß verlorengegangene Elektrolyte und Flüssigkeit können mit Hydrate-Getränk oder CR7 Drive ersetzt werden.


[1] Crane JD et al. Exercise-stimulated interleukin-15 is controlled by AMPK and regulates skin metabolism and aging. Aging Cell. 2015 Aug;14(4):625-34

[2] Smith D et al. Effects of ageing and regular aerobic exercise on endothelial fibrinolytic capacity in humans. Physiol (2003), 546.1, pp. 289–298 3Kruk J. et al. Roles of Physical Exercise in Oxidative Stress and Skin Diseases. Asian Pac J Cancer Prev, 2014,;5 (2), 561-568 4Schlicht W, et al. Health-enhancing physical activity and the prevention of chronic diseases–an epidemiological review. Soz Praventivmed. 2006;51(5):281-301

Gesundheit und Leistungsfähigkeit stehen bei fast allen Menschen in unserer leistungsorientierten Zeit ganz oben auf der Wunschliste. Es ist eine Zeit des Umbruchs mit vielen neuen Erkenntnissen, neuen Werten, neuen Denk-, Verhaltens- und Lebensmustern. Unsere Persönlichkeit, unser Lernen, die Arbeit und gesundheitliche Situation verändern sich und erfordert sich mit den vielen auf einen einstürmenden Gegebenheiten auseinanderzusetzen und sich zu Recht zu finden. Um in dieser Zeit der Veränderung erfolgreich zu sein, müssen wir zunächst auf uns selbst schauen, und die in uns steckenden Möglichkeiten nutzen und freisetzen. Entspannung und Anti-Stress-Übungen können Energiefelder aktivieren.

Bei im Alltag entstehender innerer Unruhe sollte man ruhig zwischendurch richtig abschalten und Verspannung gezielt abbauen. Sich für einige Minuten nur auf sich selbst besinnen und mehrfach kräftig langsam ein- und ausatmen und sich anschießend dehnen und strecken. Zum Beispiel tief einatmen und die Schultern so weit wie möglich zu den Ohren hochziehen. Kurz den Atmen anhalten, die Schultern dann, während man ausatmet, ganz locker fallen lassen Dabei muss man spüren, wie sie schwerer werden.

Um Stress und viele Aufgaben besser bewältigen und verarbeiten zu können, ist ein gesunder Schlaf wichtig. Schlafstörungen immer auf natürliche Weise zu beheben versuchen, indem z.B. abends eine feste abendliche Routine entwickelt wird  (spazieren gehen, ins Bad gehen, etwas Leichtes lesen, ruhige Musik hören).

Es schläft sich auch besser, wenn der Körper – und nicht nur der Geist –Leistung erbracht hat. An den meisten Tagen der Woche sollte gezielt körperliche Aktivität erfolgen. Aber auch: nicht die Alltagsaktivität vergessen!! Sich so viel wie möglich unmotorisiert bewegen. Zu Fuß gehen und Fahrrad fahren, öffentliche Verkehrsmittel benutzen (die wenigsten haben die Haltestelle vor der Tür). Für manchen wäre H24 Restore geeignet, das neben den Antioxidantien A, C und E zusätzlich Lactium® (Milchprotein – Hydrolysat) enthält. Lactium® ist ein bioaktives Peptid das entwickelt wurde, um auf die mentale Stimmungslage zu wirken.

Wer schon länger keinen Sport mehr betrieben hat, sollte sich vor Beginn des Trainings ärztlich untersuchen und feststellen lassen, ob gesundheitliche Komplikationen zu befürchten sind. Eine Untersuchung ist besonders dann wichtig, wenn bereits gelegentlich verschiedene Beschwerden oder Risikofaktoren wie z.B. Übergewicht, Rauchen, Diabetes, Herzerkrankung bei den Eltern bekannt sind, oder wenn man schon bei geringer Atmung zu Kurzatmigkeit neigt. Übrigens: Niteworks ist eine nächtliche Nahrungsergänzung für das Herz. Das Produkt ist in Deutschland und Österreich erhältlich.

Wer längere Zeit keinen Sport betrieben hat, sollte vorsichtig damit beginnen und die Trainingsintensität allmählich steigern. Man sollte sich nicht überanstrengen.

Wer mit anderen trainiert, sollte darauf achten, dass alle Partner gleich fit sind. Sonst kann es passieren, dass der eine oder andere frustriert und demotiviert wird, wenn man nicht mithalten kann.

Es ist durchaus sinnvoll, zwischen verschiedenen Sportarten zu wechseln, um keine Eintönigkeit und Langeweile aufkommen zu lassen. Zudem werden immer wieder unterschiedliche Funktionen und Muskeln im Körper trainiert.

Etwas anderes ist es hingegen, wenn man sportliche Ziele hat und an Wettbewerben teilnehmen will. Da gilt es, gezielt –auch mit verschiedenen Methoden- sich in einer Sportrichtung zu verbessern.

Sport ist untrennbar mit Ernährung verbunden. Kohlenhydrate spielen eine größere Rolle beim Ausdauertraining, wohingegen das Protein beim Krafttraining bedeutsamer ist. Intensiv Sporttreibende können mit Rebuild Endurance (Ausdauer) und Rebuild Strength (Kraft) die beste Nähstoffkombination aufnehmen, für Freizeitsportler eignen sich auch F1 und F1 Sport.

Ihr persönlicher HERBALIFE-Coach arbeitet gerne mit Ihnen an der Entwicklung des für Sie richtigen Programms für einen gesunden und aktiven Lebensstil zusammen und unterstützt Sie bei jedem Schritt auf Ihrem Weg.

Zu einer vollständigen Ernährung gehört eine individuell auf Geschlecht, Alter, Gewicht und Lebensbedingungen angepasste Zufuhr von den Makronährstoffen Protein, Kohlenhydrate und Fett.

Die individuell angepasste Zufuhr von Mikronährstoffen ist nicht so leicht zu beurteilen, aber Untersuchungen in Bevölkerungsgruppen zeigen, dass vielfach die Mindestzufuhr nicht erreicht wird. Davon betroffen sind eindeutig Calcium und Vitamin D. Die Datenerhebung der nationalen Verzehrstudie bereits aus dem Jahr 2008 zeigt für Calcium, dass die empfohlene Zufuhr von 1000mg/Tag von 55% der Frauen und 46% der Männer nicht erreicht wird. Besonders bei weiblichen Jugendlichen mit 74% und älteren Frauen/Männern mit 65%/ 61% stellt sich der Mangel dar. Zudem ist erwähnenswert, dass für Jugendliche die Empfehlung sogar bei 1200mg liegt.

Die Gesamtkörpermasse an Calcium beträgt ca. 1-2 kg. Davon ist das Calcium zu 99% hauptsächlich im Skelett und in den Zähnen vorhanden. Nur ungefähr 1 g (ca. 0,1%) des gesamten Körpercalciums liegt in gelöster bzw. freier Form vor. Calcium ist essenziell für die Blutgerinnung, die Reizentstehung und Reizbeantwortung in Nerven- und Muskelzellen, es wird für die Steuerung des Zellstoffwechsels benötigt und für die Funktion verschiedener Enzyme.

Calcium gelangt über die Nahrung in den Körper und steckt vor allem in Milch und Milchprodukten. Pflanzlich wird Calcium über grünes Blattgemüse zugeführt, oder mit Calcium angereicherten Sojagetränken. Die Calciumbilanz ist vom Lebensalter abhängig. In jungen Jahren wird mehr Calcium aufgenommen als abgegeben und ausgeschieden. Es ist von höchster Bedeutung in diesen Lebensjahren genügend Calcium zuzuführen, da bis zum höchsten 30.ten Lebensjahr die Knochenstruktur aufgebaut und verfestigt wird. Über viele Jahre hinweg besteht dann eine ausgeglichene Calciumbilanz. Benötigt der Körper für seine Funktionen Calcium, wird aus den Knochen mehr abgebaut als wieder eingefügt. Es kommt zur Osteoporose, dem Knochenschwund. Die Gefahr für Knochenbrüche, aber auch grauem Star und Muskelschwäche steigt dadurch erheblich an. Bei kurzfristigem hohem Calciummangel  kommt es zu schmerzhaften Muskelkrämpfen und Gefühlsstörungen.

Positive Effekte einer Calcium-Supplementierung, auf den Knochenstoffwechsel wurden vor allem bei Kindern und Jugendlichen sowie älteren Menschen in vielen wissenschaftlichen Studien gezeigt. Die Zufuhr von Calcium und Vitamin D wird mit Xtra-Cal und der Kombination aus beiden Mikronährstoffen erleichtert.

Für die Regulierung des Calcium-Spiegels ist Vitamin D notwendig, zusammen mit dem Parathormon. Vitamin D ist eine Gruppe von Substanzen mit einer Vitamin-D-Aktivität. Es reguliert den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und stärkt die Muskeln. Vitamin D steigert die Calciumresorption im Darm und fördert die Einlagerung von Calciumsalzen in die Knochen. Ein Vitamin D-Mangel führt bei Kindern zu Rachitis und bei Erwachsenen zur Knochenerweichung.

Vitamin D in ausreichender Menge über die Nahrung zuzuführen ist nicht einfach. Vitamin D kommt hauptsächlich in fettem Fisch und Lebertran vor. Zudem wenn Brot und Fruchtsäfte mit Vitamin D angereichert werden, oder Hühner mit Vitamin D gefüttert, sodass ein höherer Gehalt in den Eiern ist. Lebensmittel, die Vitamin D enthalten, sind fast ausschließlich tierische Produkte. Für Vegetarier und Veganer ist interessant, dass pflanzlich nur Pilze einen nennenswerten Gehalt enthalten.

Fast alle Menschen in Deutschland haben einen Vitamin D-Mangel!  Durchschnittlich sind es 91% der Frauen und 82% der Männer. Eine anhaltende Unterversorgung begünstigt die Entstehung von Mangelerkrankungen. Vitamin D kann über die Haut im Körper selbst gebildet werden. Diese Fähigkeit funktioniert bei jungen Menschen weitaus besser als bei älteren. Personen über 65 Jahre haben nur noch 25% der Fähigkeit Vitamin D über die Haut zu bilden im Vergleich mit jungen Menschen unter 30 Jahren. Mit steigendem Lebensalter nimmt die Fähigkeit der Haut Vitamin D zu bilden somit deutlich ab.

Die Sonnenbestrahlung reicht in unseren Breitengraden bislang vor allem in den Monaten von Oktober bis März nicht aus, um über die Hautsynthese eine ausreichende Vitamin-D-Bildung zu ermöglichen. Weiterhin sollen wir uns nicht ungeschützt in der Sonne aufhalten und das Auftragen von Sonnenschutzmitteln bereits mit kleinem Lichtschutzfaktor verhindert die körpereigene Synthese.

Die Zufuhrempfehlungen für Vitamin D sind nicht einheitlich. Internationale Experten empfehlen heute für Erwachsene mindestens eine Zufuhr von 25µg – 50µg (1000-2000 I.E.) pro Tag.

8.

März

2016

Das gesunde Frühstück

Es ist allgemein bekannt, dass eine tägliche Ernährung, die alle notwendigen Nährstoffe enthält, für einen gesunden Körper und ein langes Leben unabdingbar ist. Unzureichende Ernährung führt zu einem schlechten Gesundheitszustand und ist ein Risikofaktor für die Entwicklung von nichtübertragbaren Krankheiten – die sehr weit verbreitet und weltweit die Haupttodesursachen sind. Traditionell werden in der Wissenschaft die Beziehung zwischen den einzelnen Nährstoffen und deren gesundheitliche Folgen erforscht, aber seit einigen Jahren rückt verstärkt der Einfluss der Mahlzeitenmuster, d.h. die Einnahme der Mahlzeiten über den Tag verteilt in den Fokus, gleichermaßen bedeutsam mit der Zusammensetzung der Mahlzeit.

Üblich gibt es drei größere Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) und meist zwei Zwischenmahlzeiten. Das Frühstück wird als sehr wichtige Mahlzeit angesehen und nicht zu frühstücken gilt als eine ungesunde Ernährungsweise. In wissenschaftlichen Untersuchungen zeigt sich, dass das Weglassen des Frühstücks mit einer geringeren Aufnahme von Mikronährstoffen einhergeht, selbst wenn dann im weiteren Verlauf des Tages genügend Kalorien aufgenommen werden. Ganz besonders wird zu wenig Kalzium, Vitamin C, Folsäure, Vitamin A und Magnesium von Nichtfrühstückern aufgenommen. Ältere Menschen haben im Vergleich zu Frühstückern doppelt so oft eine unzureichende Aufnahme an fast allen Nährstoffen. Wird bei Studenten nachgeschaut, kann es interessanter Weise dazu kommen, dass nicht genügend Kalorien aufgenommen werden und ein Mangel an Vitaminen, wie z.B. Vitamin K auftritt.1 Bei Kindern wird aufgrund der vorliegenden Beobachtungsstudien gezeigt, dass ein Frühstück mit einem geringeren Risiko für Übergewicht einhergeht.2

Nicht nur die Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente), auch die Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß) sind vom Weglassen des Frühstücks betroffen. Während der Nacht werden nicht nur die Kohlenhydratspeicher gelehrt, von denen bekannt ist, dass sie morgen wieder aufgefüllt werden sollten. Auch Muskeln brauchen ihren wichtigen Nährstoff, das Eiweiß. Ein proteinreiches Frühstück oder Proteinergänzung zum Frühstück und Mittagessen wirkt sich auf den Aufbau der Muskelmasse aus, wie nach 24-wöchiger Beobachtungszeit bei gesunden älteren Erwachsenen beobachtet wurde. In der Untersuchung wurde ein Anwachsen der Muskelmasse mit dem vermehrt zugeführtem Protein aufgrund einer optimierten und ausgewogenen Proteinverteilung auf die einzelnen Mahlzeiten (mit Frühstücksbeginn!) im Vergleich zu kohlenhydrathaltigen Mahlzeiten gezeigt.3

Dem Frühstück kommt besondere Bedeutung für die Leistungsfähigkeit zu. Ein lieblos gedeckter Frühstückstisch ohne Auswahl und ein in Eile eingenommenes Frühstück erfüllen nicht ihren guten Zweck. Mit einem Marmeladebrötchen und einer Tasse Kaffee können morgens Kohlenhydrate zugeführt werden, aber das wichtige Eiweiß fehlt. Butterbrote mit Wurstbelag oder auch verlockende Croissants sind wahre Fettbomben.

Nimmt man sich nicht die Zeit morgens ein richtiges Frühstück mit vollwertigen Lebensmitteln in aller Ruhe einzunehmen, gibt es intelligente Lösungen von HERBALIFE für eine farbenfrohe, optisch ansprechende und wertvolle morgendliche Mahlzeit – in Form eines proteinangereicherten cremefarbenen, schokobraunen, oder grünen und beerenstarken Formula 1-Shakes. In acht verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich, sowie Glutenfrei, ohne Laktosezusatz und ohne Sojazusatz.

1Leech MR, Worsley A, Timperio A, McNaughton SA. Understanding meal patterns: definitions, methodology and impact on nutrient intake and diet quality. Nutr Res Rev; 28:1-21, 2015
2
Szajewska H, Ruszczynski M. Systematic review demonstrating that breakfast consumption influences body weight outcomes in children and adolescents in Europe. Crit Rev Food Sci Nutr. 2010 Feb;50(2):113-9.
3
Norton C, Toomey C, McCormack WG, et al. Protein supplementation at breakfast and lunch for 24 weeks beyond habitual Intakes Increases whole-body lean tissue mass in healthy older adults. J Nutr;146(1):65-9, 2016

Die Haut ist das größte Organ des Körpers und misst etwa 2 m2 Hautoberfläche bei einem durchschnittlichen Erwachsenen. Ob jung oder alt, die Haut braucht Pflege, da sie eine Vielzahl von lebenswichtigen Aufgaben zu erfüllen hat. Sie bewahrt die inneren Organe, Knochen und Muskeln vor Stößen und anderen Schäden. Sie ist eine Barriere für Krankheitserreger, die es erst schaffen müssen, den Abwehrmechanismus der Haut zu überwinden, um ihren Schaden anrichten zu können. Die Haut gibt ihrerseits eine Vielzahl von Abbauprodukten ab, die während des Stoffwechsels entstehen und die der Körper nicht mehr benötigt. Die Haut ist an der Regulation der Körpertemperatur beteiligt und sorgt dafür, dass sie in etwa gleich bleibt. Dieses große Organ nimmt an der Atmung teil, indem durch die Hautporen Sauerstoff aufgenommen und Kohlendioxid abgegeben werden kann. Die Haut ist ein wichtiges Sinnesorgan, kleinste Nerven registrieren Temperaturunterschiede oder ob ein Gegenstand weich oder hart ist.

Die Haut spiegelt vieles wider, was im Körperinneren vorgeht, sie reflektiert Gesundheit und Krankheit. Alterungsprozesse, Umwelteinflüsse und ebenso Emotionen werden durch die Haut sichtbar. Jeden Tag altert die Haut ein wenig mehr. Der Stoffwechsel der Haut verlangsamt sich mit zunehmendem Alter und bis zum 80. Lebensjahr reduziert sich der Hautstoffwechsel etwa um die Hälfte. Der ganze Prozess  passiert sehr langsam und wird von uns kaum bemerkt, bis die ersten feinen Linien sichtbar werden, die zu tiefen Falten werden können. Mit der Zeit braucht die Haut immer länger um sich zu erneuern, sowie Verletzungen im Alter länger dauern um zu heilen.

Die Haut besteht im Wesentlichen aus drei Schichten: der obersten Schicht (Epidermis), die als äußerste Schicht direkten Kontakt mit der Umwelt hat. Die Epidermis enthält Zellen für verschiedenste Aufgaben, wie z.B. Keratinzellen, die bereits verhornt sind und als Schutz dienen, Pigmentzellen, die auf Lichtreize mit der Bildung des Hautfarbstoffs Melanin reagieren, aber auch Immunzellen, die Bakterien und andere Krankheitserreger unschädlich machen.

Die mittlere, stützende Schicht (Dermis), besteht aus festem Bindegewebe, das von kollagenen und elastischen Fasern umhüllt ist und zudem feine Verästelungen von Blut- und Lymphgefäßen, zahlreichen Nervenenden und Tastkörperchen aufweist. In der bei Frauen dünneren und bei Männern dickeren Lederhaut sitzen Schweiß- und Talgdrüsen und Haarwurzeln. Diese Schicht ist hauptverantwortlich für die Elastizität, Festigkeit und Dehnbarkeit der Haut. Hier entscheidet sich das junge, pralle, alte oder faltige Aussehen. Das bewirken die Kollagenfasern, die beim jungen Menschen enorm quellfähig sind und viel Wasser speichern können. Im Laufe der Jahre und durch schädigende Umwelteinflüsse werden sie spröder. Die Wasserpolster des Bindegewebes schrumpfen und die Haut verliert langsam ihr jugendliches Aussehen.

Die tiefste, unterste oder subkutane Schicht ist die Unterhaut mit hauptsächlich Fettzellen und Bindegewebe, Nerven, Lymph- und Blutgefäßen. Das Unterhautfettgewebe dient als stoßdämpfendes Polster, für innere Organe als auch zur Dämpfung von Erschütterungen beim Gehen (Fett am Fußballen), als isolierende Thermoschicht und ist ein Kaloriendepot für schlechte Zeiten.

Schädigungen oder eine vorzeitige Alterung der Haut von außen wird im Wesentlichen durch die Bestrahlung mit UV-Licht hervorgerufen. Der moderne Begriff „Photoaltern“ bezeichnet die Verstärkung der natürlichen Alterung durch dauernde Sonnenexposition. Stützende Strukturen der Haut wie Kollagen und Elastin werden bei übermäßiger Bestrahlung direkt angegriffen. Weiterhin werden Enzyme zerstört, die das Kollagen vor dem Abbau schützen. Nicht zu vergessen die Hautkrebsgefahr, die durch das Ultraviolettlicht B besteht. Im Sommer ist die Ozondichte erhöht und Verteidigungssubstanzen in der Oberhaut die vor den schädigenden Sauerstoffradikalen schützen sollen, werden vernichtet. Besonders empfindlich reagiert das Vitamin E der Haut mit dem Ozon. Deshalb mittags nicht in die pralle Sonne gehen und immer an Sonnenschutz denken. Auch im Winter ist die Haut besonderen Strapazen ausgesetzt. In geschlossenen Räumen ist es die aufgeheizte, extrem trockene Luft, wodurch viel Feuchtigkeit aus der Haut verdunstet. Geht man ins Freie, muss die Haut sofortigen Temperatur- und Luftveränderungen standhalten.

Bei der Hautalterung von innen kommt es zu einer Abnahme der Dicke aller Hautschichten, vor allem aber der Epidermis. Aufgrund schwindender Feuchtigkeitsreserven vermindert sich der Gewebedruck und die Hautoberfläche sinkt etwas ein. Die Spannkraft in Muskeln und elastischen Fasern lässt nach und das Gewebe sinkt nach unten, das gut an Hals- und Wangen zu erkennen ist. Verschiedene Verhaltensweisen beschleunigen diesen Vorgang. Dauerstress ist ein ernstzunehmender Alterungsfaktor. Zum einen lässt eine ständige Anspannung die Gesichtsmuskeln verkrampfen. Der Zug an den elastischen Fasern nimmt zu und überfordert die Dehnbarkeit. Bei Stress wird das Hormon Adrenalin freigesetzt, wodurch sich die Blutgefäße verengen, das für die kleinen Gefäße an der Hautoberfläche Minderdurchblutung bedeutet. Die Durchblutung ist aber wichtig für den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen, sowie für die Wanderung der Immunzellen. Regelmäßige körperliche Bewegung als auch Warm-Kaltwechsel fördern die Hautdurchblutung und fördern damit gesundes Aussehen und Selbstheilungskräfte. Das bei Stress freisetzte Cortisol lässt die Haut schneller altern, macht sie dünner, hemmt die Zellteilung und die Bildung kollagener Fasern. Stress wirkt sich auch indirekt negativ auf unsere Haut aus, da nicht mehr ausreichend geschlafen wird, manch einer greift zur Zigarette (das zeigt sich an fahler Haut) oder trinkt zu viel Alkohol (eine Belastung der Leber macht sich an der Haut bemerkbar).

Falsche Pflege und mangelnde Achtsamkeit begünstigen ein vorzeitiges sichtbares Altern und prominente Stellen hierfür sind im Allgemeinen das Gesicht, Dekolleté, Unterarme und Hände. Deshalb hier besonders auf intensive Pflege und Schutz achten.

Die Verwendung von scharfen Seifen und Reinigungsmitteln kann die Haut schädigen, deshalb sanfte Seifen, oder hautfreundliche Wasch- oder Reinigungsgels bevorzugen. Nach dem Waschen die Haut sanft trockentupfen und besser nicht mit dem Handtuch trockenrubbeln. Für die Behandlung trockener, empfindlicher Haut regelmäßig Feuchtigkeitscremes verwenden und dies besonders bei kaltem Wetter oder nach dem Sonnenbaden. Damit der größtmögliche Nutzen erzielt wird, die Feuchtigkeitscremes sofort nach der sanften Hautreinigung auftragen, dann ist die Haut noch feucht und diese Feuchtigkeit sollte dadurch erhalten bleiben. Eine gut gereinigte, gepeelte, durchfeuchtete und gewärmte Haut nimmt Wirkstoffe deutlich besser auf als eine nicht gereinigte, trockene und kalte Haut. Die Augenpartie und der Mundbereich sind für Fältchen besonders anfällig und verdienen spezielle Pflege. Bei fettiger oder akneanfälliger Haut sollte darauf abgestimmte Wasch- und Feuchtigkeitspflege verwendet werden.

Es gibt in der hautmedizinischen Kosmetik Wirkstoffe, die die Haut optisch verjüngen, Falten reduzieren und die Oberflächenstruktur der Haut deutlich verbessern. Die Wirkstoffe umfassen verschiedene Vitamine und Pflanzenstoffe. In klinischen Studien werden diese Effekte wissenschaftlich untersucht.

Vitamin A zeigt sehr eindrucksvolle und nachgewiesene Wirkungen auf die Haut. Vitamin A und seine Abkömmlinge werden als Retinol oder auch Retinoide bezeichnet. Sie spielen eine wichtige Rolle für Aufbau und Funktion der Haut und Schleimhäute. Zudem schützt Vitamin A die Zellen vor freien Radikalen. Störungen im Vitamin A Haushalt kann zu trockener Bindehaut der Augen, trockener Körperhaut, zu Störungen der Verhornung und Haarausfall führen. Fehlt Vitamin A neigt die Haut zu Verhornungsstörungen und zu Rauigkeit.

Vitamin B alle B-Vitamine bezeichnet man als Vitamin B-Komplex, sie werden in der Haut- und Haarpflege eingesetzt. Als wasserlösliches Vitamin weist die Pantothensäure einen positiven Effekt auf die Hautfeuchtigkeit auf. Sie trägt dazu bei, Wasser zu binden und die Haut vermittelt dadurch einen scheinbar weicheren Eindruck. Das Vitamin B3, auch Niacin genannt, hilft der Haut in besonderem Maße, sich zu regenerieren. Vitamin B3 fördert das Haar- und Nagelwachstum, hilft der Haut beim Aufbau von Fetten und regt den Energiestoffwechsel der Hautzellen an. Niacin zeigt interessante anti-inflammatorische Effekte, und könnte sich besonders bei Akne positiv auswirken.

Vitamin C (Ascorbinsäure) wirkt auf das Immunsystem, die Eisenaufnahme und die Bildung von Bindegewebe und Knochen. In der Haut stimuliert es die Bildung von kollagenen und elastischen Fasern, die beide als Baustoffe für das Bindegewebe und die Festigkeit der Lederhaut benötigt werden. Zusätzlich zu den antioxidativen Eigenschaften von Vitamin C  wirkt es auf die Differenzierung der Haut, der Bindegewebsstoffwechsel wird erhöht. Bei einem Vitamin C-Mangel können Haut- und Zahnfleischblutungen auftreten, oder kleine Hautentzündungen entstehen.

Vitamin E Tocopherole, der Sammelbegriff für alle Vitamin-E-Formen, wirken extrem zellschützend. Besonders die oberen Hautschichten sind durch das UV-Licht gefährdet und hier fängt das Vitamin E die freien Radikale ab –  die aggressiven Sauerstoffverbindungen, die die Zellstrukturen angreifen und stark schädigen können, hautkrebsfördernd wirken und die Alterung der Haut beschleunigen. Vitamin E bewirkt eine Verbesserung des Hautoberflächenreliefs, steigert das Feuchthaltevermögen der Hornschicht und hat anti-inflammatorische Wirkung.

Vitamin C und E ergänzen sich in ihren antioxidativen Wirkungen, durch ein positives Zusammenspiel ihrer chemischen Reaktionen.

Alaun Dieses natürliche Mineral hat adstringierende (zusammenziehende) und bakterizide Wirkung. Aufgrund dieser besonderen Eigenschaften, hilft es, dass sich das Hautgewebe zusammenzieht und somit das Eindringen von Keimen in die Poren verhindert wird.  Ein Bakterienwachstum wird durch Alaun verhindert. Alaun  kann in Tonern und Masken eingesetzt werden. Übrigens, ursprünglich und sehr beliebt war Alaun als Rasierstein um diesen gegen kleine Wunden zu benutzten, die manchmal beim Rasieren entstehen. Dazu wird Alaun noch heute in Stiftform angeboten.

Pflanzliche Stoffe:

Aloe Vera feuchtigkeitsbindender Pflanzenextrakt, der zusätzlich hautberuhigend wirkt. Das aus den Blättern der Aloepflanze gewonnene Gel hat kühlende und festigende Wirkung und ist ein intensiver Feuchtigkeitsspender. Aloe-Vera mindert Sonnenbrand, bewährt sich bei Schmerzstillung und bei der Heilung kleinerer Wunden. Aloe-Vera entfaltet seine positiven Fähigkeiten bei verschiedensten Hautbeschwerden mit großem Erfolg und kann z.B. auch bei Zahnfleischentzündungen helfen.

Reinigende Inhaltsstoffe aus der Kokosnuss. Die aus der Kokosnuss – eine interessante Wahl – verwendeten Agentien können zusammen mit denen des Apfels eine natürliche Reinigung herbeiführen. Es soll vermieden werden, der Haut Feuchtigkeit zu entziehen und sie anzugreifen.

Extrakt aus der Pflanze: Spilanthes Acmelia Diese Pflanze mit ihren interessanten Eigenschaften kann die Haut nähren. Ihr werden entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben.

Blaubeersamen, Jojoba Ester und Extrakt vom Samen der Rosskastanie eignen sich als super sanftes Peeling. Abgestorbene Hautzellen können schonendst entfernt werden.

Rosskastanie. Schon seit Jahrhunderten finden Kastanien als traditionelles Heilmittel Gebrauch. Rosskastanie hat adstringierende (zusammenziehend) und entzündungs-hemmende Wirkung. Die Rosskastanie enthält Substanzen, die für die Venenpflege eingesetzt werden, indem der Austritt von Flüssigkeiten aus Venen und Kapillaren erschwert wird, sowie weiterhin durch Reabsorption überschüssige Flüssigkeit wieder in den Kreislauf, gebracht werden kann. Somit strafft und schützt Rosskastanie die Blutgefäße und ist hilfreich bei schlechtem Venenrückfluss.

Gurkenextrakt. Wer weiß nicht, dass Gurken auf die Augen gelegt, einen wachen, frischen Blick bewirken. Gurken sind eine einfache und schnelle Erfrischung für das Gesicht.

Wegen ihrer Prävalenz, haben Kastanien in der traditionellen Medizin und für eine Vielzahl von anderen kommerziellen Anwendungen seit Jahrhunderten verwendet.

Pflanzliche/Ätherische Öle

Die Zusammensetzung einer Creme enthält oftmals Inhaltsstoffe, die auch mit  Nahrungsaufnahme in den Körper gelangen. So sind es z.B. die essentiellen Fettsäuren, die der Kosmetik zur Unterstützung von Fett- und Wasserhalt der Haut beigegeben werden und gleichfalls die Selbstheilungskräfte dieses Organs stärken. Die essenziellen Fettsäuren sind sogenannte ungesättigte Fettsäuren, die sich leicht mit anderen Stoffen verbinden, dadurch gesättigt werden und deshalb schädigende Verbindungen abfangen können. Hauptsächlich wirken die Öle in den obersten Hautschichten feuchtigkeitsspendend und schirmen die Haut vor schädigenden Umwelteinflüssen ab. Sie machen die Haut weich und geschmeidig.

Die Öle der Makadamianuss, der Olive, des Sesams und Sonnenblumenkernöl haben diese Eigenschaften und eignen sich hervorragend zur Hautpflege.

Das Öl aus dem Rosmarinblatt, sowie das Minzöl sorgen als ätherische Öle für Wohlgeruch auf der Haut.

Zitrusöle, die aus den Schalen der verschiedenen Zitrusfrüchte gewonnen werden, beleben die Haut.

Für eine schöne, glatte Haut bedarf es der Pflege. Der Lebensstil prägt das Hautbild, Einflüsse wie Umweltverschmutzung, Sonne, Nikotin, Schlaf, Stress und Nachlässigkeit  hinterlassen Spuren an der äußeren Erscheinung. Ernährung und Sport, Arbeit, Freizeit und Wohlbefinden wirken sich auf das Hautbild aus. Wir können zwar nicht die Veranlagung ändern, aber grundsätzliches zur Hautpflege durchführen und zusätzlich individuell pflegen.

5 Ratschläge, die zur Gewohnheit werden sollten:

Reinigung

- Effektive Hautpflege beginnt mit der Reinigung. Diese sollte sanft erfolgen, um zum Beispiel Kosmetika und Schmutz wie Hauttalg, Schweiß und lose sitzende Hautschüppchen von der Haut zu entfernen. Wasser reicht nicht, um alle unerwünschten Substanzen zu entfernen. Nur bei gut gereinigter Haut können danach Pflegeprodukte ihre Wirkung entfalten. Am besten ist ein mildes Reinigungsmittel, das abgestimmt auf den jeweiligen Hauttyp verwendet wird. Die Haut trockentupfen, nicht rubbeln. Die Haut nimmt durch die Reinigung auch Wasser auf, das durch feuchtigkeitsspendende und beruhigende Inhaltsstoffe wie Aloe vera und Antioxidantien unterstützt wird.

Nach der Reinigung haben Toner nützliche Eigenschaften. Sie können die Haut beleben oder auch beruhigen, sie mit feuchtigkeitsbindenden Substanzen versorgen.

Feuchtigkeit

- Die Haut vor Umwelteinflüssen möglichst gut schützen. Dafür ist eine Tagescreme (mit Lichtschutz) bestens geeignet. Der natürliche Schutzmantel der Haut soll gestärkt werden, unterschiedliche Sonneneinstrahlung und feuchte oder trockene Luft in Wohn- und Arbeitsräumen setzen der Haut zu. Tages- und Nachtcremes versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und lassen sie elastischer werden.

Peeling

- Abgestorbene Hautschüppchen lassen den Teint schnell fahl aussehen. Dem kann mit einem Peeling leicht begegnet werden. Unsere Haut erneuert sich innerhalb von wenigen Wochen immer wieder und deshalb die toten Zellen am besten öfter mit einem Peeling entfernen. Die Hautporen verstopfen dann nicht und die Haut wird von Verhornungen befreit. Die Haut wird weicher, das Hautbild verbessert sich und sieht strahlender aus.

Eine gereinigte und gepeelte, gut durchfeuchtete und gewärmte Haut nimmt Wirkstoffe am besten auf.

Augen

- Besonders die Augen sind anfällig für einen ungesunden Lebenswandel, angefangen bei mangelndem Schlaf. Zuviel Alkohol führt auch zu Schlafstörungen und das ist morgens an dicken Augenringen oder Schattierungen zu sehen. Manche Menschen sind anfällig für Schwellungen unter den Augen. Manchmal ist die Partie um die Augen trocken, die übrige Gesichtshaut aber fettig. Es kann sein, dass Augen auf Fett reagieren. Bei Trägern von Kontaktlinsen sollte erst recht kein Fett ins Auge gelangen. Hier ist die Verwendung von einem Augengel anzuraten, um speziell die empfindliche Haut ums Auge zu bereichern.

Anwendung für Frau und Mann

- Für die richtige Pflege der Haut gibt es keine festen Regeln, aber regelmäßige Pflege wirkt sich positiv auf das Erscheinungsbild aus. Mit der Haut sollte man Sorgfalt walten lassen, und das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen. Vorrangig ist, den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhalten, die Haut zu reinigen und zu schützen. Auf einer gut gepflegten Haut sind keine Rückstände oder Schüppchen zu sehen. Sie ist weder glänzend noch matt und spannt nicht. Die Pflege sollte so einfach wie möglich sein, aber dennoch auf den Hauttyp abgestimmt.

Gewicht und Augenmerk aufs Protein

Es ist schon interessant und gut, dass der Jahreswechsel immer wieder der Anlass ist, sich neu zu motivieren um doch an die eigene Gesundheit und das Körpergewicht zu denken. Es mag schon sein, dass die Weihnachts- und Silvestertage nicht besonders figurfreundlich waren, aber das macht nichts. Ein bis zwei Kilo Schwankung im Körpergewicht ist tolerierbar. Ist es insgesamt zu viel, geht es jetzt erneut oder überhaupt ans Abnehmen.

Für eine Gewichtsreduktion muss die Kalorienzufuhr eingeschränkt werden. Am einfachsten ist es, sich einen Kalorienplan zu besorgen, der verspricht, innerhalb kürzester Zeit und ohne zu hungern auf das Idealgewicht zu kommen. Nun ist das aber nicht unbedingt die gesündeste und für den Körper zuträglichste Variante. Man könnte sagen, dass es während einer Gewichtsreduktion besonders wichtig ist, auf die Nährstoffzufuhr zu achten, aber das ist es eigentlich immer.

Der individuelle Kalorienbedarf ergibt sich durch Alter, Geschlecht und der körperlichen Aktivität. Die benötigte Energie für den Grundumsatz (dem Energiebedarf in Ruhe und liegend, nach 12 Nahrungskarenz) beträgt z.B. im Mittel für normalgewichtige 18-jährige Männer 1800 kcal, für gleichaltrige Frauen 1600 kcal, 75-jährige Männer brauchen 1400 kcal, gleichaltrige Frauen 1300 kcal. Der Bedarf erhöht sich mit dem Übergewicht, schwerere Menschen benötigen mehr Energie für die Aufrechterhaltung aller Prozesse im Körper. Dann kommt noch der durchschnittliche tägliche Energiebedarf für körperliche Aktivität als Mehrfaches des Grundumsatzes hinzu. So ergibt sich, dass 18-jährige Männer 3100 kcal benötigen können, Frauen 2500 kcal, 75-jährige Männer 2300 kcal und Frauen in diesem Alter 1800 kcal. Der Energiebedarf ist individuell unterschiedlich und kann gering aber auch sehr hoch sein. Für eine Gewichtsreduktion werden täglich 500 oder bis zu 1000 kcal vom individuellen Bedarf abgezogen.

Es gibt unzählige Vorschläge für Diäten und es kommen ununterbrochen neue Ratschläge auf den Markt. Das ist dann zu begrüßen, wenn sie Sinn machen und wissenschaftlich untermauert sind. Das ist oft nicht der Fall. Es ist für den einzelnen oftmals schwer zu erkennen, was hinter den einzelnen Diäten steckt, bzw. ob sie auf Dauer dem Körper nutzen oder ihn doch nicht optimal versorgen. Verlässlich sind Ernährungsempfehlungen, wenn sie durch namhafte Wissenschaftler unterstützt werden und die Empfehlungen dem neuesten Stand der Forschung entsprechen.  Der Energiebedarf für eine Gewichtsreduktion liegt erfahrungsgemäß häufig im Bereich von 1000-1500 kcal  für Frauen oder bei 1800 kcal für Männer. Es müssen alle Nährstoffe, besonders die Mikronährstoffe nicht zu vergessen, ausreichend zugeführt werden. Es dürfen keine Mangelerscheinungen auftreten. Die Zufuhr kann mit ausgesuchten Lebensmitteln erfolgen, ist aber manchmal eine Herausforderung, bei niedrigem Energiebedarf und dann noch sportlicher Aktivität. Einfacher und ganz sicher ist die Durchführung mit Ersatzmahlzeiten, d.h. Nährshakes mit genau definiertem Kalorien- und Nährstoffgehalt. Presslinge, wie z.B. mit omega-3 Fettsäuren sorgen fürs richtige Fett. Es kann nichts falsch gemacht werden, der Reduktionsplan mit Ersatzmahlzeiten ist unkompliziert, überall und jederzeit anwendbar.

Hinsichtlich der Makronährstoffe hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass dem Protein viel zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Protein wird für alle Lebensvorgänge benötigt, es baut Organe und Muskeln auf, bildet Enzyme und Hormone und stellt im Bedarfsfall auch noch Energie bereit. Je nach Geschlecht, Alter und Lebensstil sollte dem Körper die entsprechende Menge Protein zugeführt werden. Man rechnet 1,0 bis 1,2 g dieses Makronährstoffes pro Kilogramm Körpergewicht für eine ausreichende Zufuhr, bei keiner oder nur leichter körperlicher Aktivität. Bei sportlich (sehr) aktiven Personen, speziell, wenn sie Kraftsport betreiben, kann die Proteinzufuhr höher sein, 1,5 g Protein/kg Körpergewicht sind in Ordnung. Nach intensivem Ausdauersport empfiehlt sich ebenso eine Proteinaufnahme – zusammen mit Kohlenhydraten.

Während einer Gewichtsabnahme ist eine hohe Proteinaufnahme ganz besonders wichtig, denn die Muskeln sollen erhalten bleiben und das Körperfett abgebaut werden. Das bedeutet für die Gewichtsreduktion, die Kalorienzufuhr einschränken, aber nicht die Proteinaufnahme. Mit proteinreichen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch liegt der Eiweißgehalt mit einer durchschnittlichen Portion bei 21-30 g und das ist gut für eine Hauptmahlzeit. Es kann nur sein, dass gleichzeitig aufgenommenes Fett die Kalorienzahl stark ansteigen lässt (300-500 kcal). Sojagerichte mit Tofu (150-300 kcal, je nach Zubereitung) sind da geeigneter, aber das entspricht normalerweise nicht unseren Essgewohnheiten. Fettarme Milchprodukte wie Quark oder Hüttenkäse sind mit 150 kcal für die Proteinaufnahme (25 g) auch geeignet.

Bei proteinhaltigen Lebensmitteln wird zwischen tierischem und pflanzlichem Protein unterschieden. Wir kennen Eier und Fleisch/Fisch als vollwertige Proteine, bei den Pflanzen ist das nicht so. Nur das Protein aus Soja ist vollwertig, alle anderen Pflanzen reichen für sich alleine nicht aus, sie müssen kombiniert werden, damit das Protein vollwertig wird (z.B. Reis mit Erbsen).

Ein Gedanke zum Protein. Der Fleisch- und Fischverzehr ist in unserer Bevölkerung relativ hoch. Das Protein ist hervorragend, aber wir sollten uns doch ein paar Gedanken zur Tierzucht und zu unserer Umwelt machen. Artgerechte Tierhaltung mit wenig Hormon- und Antibiotikagaben sind für uns und die Tiere am gesündesten. Fleischfreie Tage und weniger Tierzucht und damit weniger Abgasen wie Kohlendioxid und Methan schonen die Umwelt.

Eine komplette kalorienkontrollierte Mahlzeit und gute Proteinzufuhr sind mit Nährshakes zu erreichen. Individuell auf den Bedarf der jeweiligen Person abgestimmt, kann das Protein zugesetzt werden. Der Makro- und Mikronährstoffgehalt kann auf diese Weise genau kalkuliert werden, sodass sich die Berechnung der Kalorienzufuhr über den Tag sehr vereinfacht. Protein wird nicht nur für die Bildung und den Erhalt der Muskelmasse benötigt, es unterstützt die Immunfunktion und nach Aufnahme sendet es Sättigungssignale zum Gehirn.

10.

Dezember

2015

Weihnachtszeit

Schon wieder ist es soweit. In den Städten werden die Weihnachtsmärkte aufgebaut, die Lichterketten aufgehängt und wir wissen, die Weihnachtszeit ist gekommen. „Äpfel, Nuss und Mandelkern – essen alle Kinder gern“, heißt es in einem alten Sprüchlein an den Nikolaus. Eigentlich sollte man sich auf die weihnachtlichen Leckereinen freuen, die unwiderstehlich werden, wenn überall die Aktivitäten für die Weihnachtsbäckerei starten und der Duft nach Zimt und Vanille, Nelken, Piment, Muskat, Kardamom und Anis hinzukommt. Warum wir in der Weihnachtszeit Plätzchen backen und uns Geschenke machen, weiß niemand so ganz genau. Lange Jahrhunderte hindurch waren die Wochen von Ende November bis zum Christsonntag von vierzigtägigem Fasten bestimmt. Das wurde allerdings nicht beibehalten und wurde auf ein eintägiges Fasten auf den Tag vor Weihnachten begrenzt. Daran erinnert heute noch der Weihnachtskarpfen oder andere Fischgerichte, die nach der Tradition am 24. Dezember, dem letzten Fastentag, aufgetischt werden.
Mit dem Backen von Adventsgebäck wurde traditionell am 25. November begonnen, dem Tag der heiligen Katharina: „St. Kathrein stellt den Tanz ein“. Im polnischen Torun entstand zuerst das legendäre Gebäck der „Thorner Katharinchen“. Der Pfefferkuchen wird aus Mehl, Honig und orientalischen Gewürzen wie Nelken, Kardamom und Zimt angesetzt und einige Wochen später gebacken. Das Originalrezept ist geheim. Am Nikolaustag, dem 6. Dezember, wurden dann die ersten Lebkuchen und bis dahin gebackene Spekulatius verteilt. Spekulatiusgebäck wird in Gedenken an Nikolaus, den Bischof von Myra, verbreitet. Der Legende nach opferte Nikolaus den Kirchenschatz, um die von Seeräubern belagerte Stadt Myra freizukaufen und der Bevölkerung wieder Brot zu geben. Das Spekulatiusgebäck ist stellvertretend für das Brot.
Häufig verbinden wir schöne Kindheitserinnerungen mit dem Kneten von Teig Ausstechen von Keksen oder verzieren von Plätzchen. Es gibt inzwischen unzählige Vorschläge für Weihnachtsplätzchen die sehr von den ursprünglichen und traditionellen Rezepten abgewandelt sind. Das macht manchem sicher sehr viel Freude, wir sollten aber insgesamt darauf achten, dass wir genügsam und sinnvoll mit den unwiderstehlichen Versuchungen umgehen.