Viele Vitamine, jede Menge Mineralstoffe: im zeitigen Frühjahr zwischen März und Mai geerntete Gemüse und Kräuter sorgen für frisches aus der Natur auf den Tisch. Dazu gehört auch Brunnenkresse, die zeitig im Jahr vor der Blüte, aber dann auch wieder im November und Dezember gepflückt wird. Brunnenkresse wächst meist an Quellen und Bächen, und sammelt man sie selbst, sollte man dies nur an sauberen Gewässern und niemals am Rand von Viehweiden tun. Brunnenkresse wird allerdings auch gewerbsmäßig in verschiedenen Gegenden Europas angebaut, in Deutschland hauptsächlich um Erfurt herum. Anbau im eigenen Garten am Teich oder Kulturen in Töpfen und Schalen kann ebenso versucht werden. Da die Brunnenkresse es immer schön feucht braucht, ist es wichtig darauf zu achten, dass die Schalen nicht austrocknen.
Die Blätter der Brunnenkresse schmecken scharf und würzig. Die im Frühjahr geernteten Sprosse sind zum Verzehr sehr gut geeignet. Brunnenkresse enthält besonders viel Vitamine A, B und C.