Morgens eignet sich Brunnenkresse als Belag auf ein Vollkornbutterbrot oder zum Untermischen in ein Omelett oder Quark. Verwendet wird die Brunnenkresse weiterhin roh als Salat, und würzt kleingehackt Suppen, Fleisch- und ganz besonders verschiedene Fischgerichte.
Ganz einfach zu bekommen ist natürlich die Gartenkresse oder allgemein einfach Kresse. Sie ist kein spezielles Frühjahrskraut, dafür hat sie ähnlichen Geschmack wie die Brunnenkresse. Gartenkresse ist eine Kulturpflanze, die vermutlich ursprünglich aus West- oder Zentralasien stammt und andererseits bereits den alten Griechen bekannt war. Gartenkresse wird das ganze Jahr über im Handel angeboten. Sie ist sehr einfach selbst zu kultivieren, auch im Haus auf einem lichten Platz auf der Fensterbank in einer Schale. Sie stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden und wächst auf unterschiedlichsten Materialen, u.a. Watte oder Küchenpapier. Beim Anbau ist auf genügend Feuchtigkeit zu achten, der Düngebedarf ist sehr gering. Die Kresse keimt rasch und wächst schnell und kann zügig geerntet werden.
Wichtige Inhaltsstoffe sind Mineralstoffe (Kalium, Phosphor), Provitamine A und Vitamine der B-Gruppe, sowie Vitamin C. Kresse und Brunnenkresse lässt sich am besten gemischten Salaten oder Suppen zugeben, denn sie geben diesen einen leckeren Geschmack.