17.

Juli

2014

Ernährung und Sport

Zu einem gesunden und aktiven Lebensstil gehört individuelle Ernährung, Bewegung und Entspannung.
Wie sieht das eigentlich bei mir mit der Bewegung aus? Wie und wie lang hab ich mich gestern, heute und überhaupt diese Woche körperlich angestrengt? Die in früheren Zeiten übliche körperliche Arbeitsleistung gibt es heute oft nicht mehr, und der Mensch wird durch Technik. Maschinen, Fahrzeuge und elektronische Hilfsmittel körperlich stark entlastet. In der Freizeit sollte deshalb heute der Ausgleich stattfinden, um dieser für den Körper und der Seele ständigen Bewegungsarmut entgegen zu wirken.

Für die Gesundheit braucht der Körper Anreize durch Bewegung, Ausdauer und Widerstand. Werden Muskeln nicht beansprucht oder trainiert, bauen sie sich ab. Ständige Bewegungsarmut wirkt sich negativ auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Dehnen oder Stretchen erhält die Beweglichkeit. Mit einer guten Fitness ist in der Regel auch ein guter Gesundheitszustand verbunden und die Lebensfreude steigt. Das Selbstwertgefühl und das Vertrauen auf die Stärke des eigenen Körpers werden verstärkt. Allerdings muss daran stets gearbeitet werden, da sich bei Inaktivität die Fitness schnell zurückbildet. Günstig fürs Herz-Kreislaufsystem sind dynamische Ausdauersportarten wie Laufen, Langlaufen, Radeln, zügig wandern und schwimmen oder aber auch Spiele mit dem Ball. Muskeln hingegen werden nur aufgebaut, wenn gegen Widerstand trainiert wird, das kann durchaus der eigene Körper sein.

Jeder Mensch, ob er nun sportlich aktiv ist oder nicht braucht einen großen Teil der mit der Nahrung aufgenommenen Energie für Bewegungsabläufe. Die Ernährung muss für jede Person bedarfsgerecht sein und Kalorienbedarf und Kalorienaufnahme sollten sich bei einem normalen Körpergewicht die Waage halten. Alle gesundheitsfördernden Nährstoffe sollten in der Ernährung enthalten sein. Der Nährstoffbedarf ist bei sportlicher Aktivität erhöht.

Die Energieträger sind Kohlenhydrate (Glukose, Fruktose, Di-, Oligo- Polysaccaride [Stärke]) und Fette (Fettsäuren, essentielle Fett, Neutralfette). Als Baustoffe werden Eiweiß (Aminosäuren, essentielle Aminosäuren) und häufig auch Mineralstoffe (z.B. Calcium oder Phosphor) benötigt. Vitamine wie z.B. Vitamin D, E, B-Gruppe, Elektrolyte(z.B. Natrium, Kalium, Magnesium) und Spurenelemente wie Zink, Cobalt oder Kupfer werden ebenso gebraucht wie genügend Flüssigkeit (Wasser) zugeführt werden muss. Ballaststoffe (Zellulose) gehören zu einer vollwertigen Ernährung ebenso dazu. Die verschiedenen Nährstoffe müssen dem Organismus in ausgewogener Form zugeführt werden, damit durch die Ernährung die energetischen und biologischen Bedürfnisse gedeckt werden und die Leistungsfähigkeit aufrechterhalten werden kann. Ein Muskel in Bewegung hat im Vergleich zum Ruhezustand einen 300fach höheren Energieumsatz. Im Allgemeinen ist zu empfehlen, bei ausdauerbetonten Sportarten einen hohen Kohlenhydratanteil zuzuführen, bei Kraftsportarten sollten es die Proteine sein. Proteine aus dem Pflanzenreich und aus Milchprodukten sind dabei zu bevorzugen.