Schönheit kommt von innen – und von aussen. Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Hautzustand und vor allem die Bedeutung der Ernährung für die Hautalterung ist seit langem ein interessantes Forschungsgebiet, nicht nur für Wissenschaftler. Seit der Antike bis heute wollen wir wissen, wie eine geschmeidige und ansehnliche Haut erreicht werden kann. Cleopatra im alten Ägypten badete in Eselsmilch, um mit Eiweiß, Mineralien und Vitaminen die Haut zu veschönern und zu regenerieren.

Hautalterung wird in zwei Prozessen unterschieden. Da gibt es den intrinsischen Ablauf, womit die chronologische Alterung gemeint ist, einfach die fortlaufende Zeit, die die Haut in gleichem Maße wie alle anderen inneren Organe betrifft. Hinzu kommt die extrinsische Alterung, die wir allgemein als vorzeitig gealterte Haut bezeichnen und durch externe Faktoren und Umwelteinflüsse, vor allem chronische Sonneneinstrahlung (UV-Bestrahlung), und weiterhin durch Rauchen, Verschmutzung, Schlafentzug und schlechte Ernährung hervorgerufen wird. Die humane Exposition gegenüber UV-Einstrahlung ist in den vergangenen 50 Jahren erheblich gestiegen. Gründe dafür sind verändertes Verhalten, denken wir an die sonnigen Urlaubsorte und die Nutzung von Sonnenbänken, aber es wird auch die schützende Ozonschicht löchriger. Mit der globalen Erwärmung und unseren heißeren Sommern sind wir mehr oder öfter Sonnenstrahlen ausgesetzt, das für die Vitamin D-Bildung in der Haut sinnvoll ist, aber auch eine schnellere Hautalterung hervorruft.

Die beste und effektivste Methode der Hautalterung vorzubeugen, ist ein gut regulierter Lebensstil mit normalem Körpergewicht, Körperpflege, körperlicher Aktivität, Entspannung und äußerer Hautpflege. Über die Nahrung können Nährstoffe aufgenommen werden, die gezielt von innen heraus die Hautzellen beeinflussen und z.B. einen UV-Schutz bilden. Fettsäuren werden auf ihre Auswirkung auf die Haut wissenschaftlich untersucht. Bei gänzlich fettfreier Ernährung werden schwere Hautanomalien entwickelt, der Wasserverlust der Haut erhöht sich und das gesamte Wachstum verkümmert, wie Tieruntersuchungen zeigen (1,2). Systematische Hinzugabe von Ölen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie sie in Maisöl (Omgea-6) und Leinöl (Omega-3) vorkommen, können diese Defekte umkehren. Gesättigte Fettsäuren aus Kokosnussöl oder Butter sind dahingehend wirkungslos. Beim Menschen kann sich ein essenzieller Fettsäuremangel als Dermatitis und erhöhter Wasserverlust manifestieren (3,4).

Ein Mangel an essenziellen Fettsäuren kann sich durch Hautentzündungen, Juckreiz, Haarausfall oder Wundheilungsstörungen bemerkbar machen. In einer weiteren Studie wurde der Frage nachgegangen, ob auf faltiges Aussehen und altersbedingter Trockenheit mit essenziellen Fettsäuren eingewirkt werden kann. Angaben von 4025 Frauen im Alter von 40-74 Jahren assoziieren höhere Linolsäure-Einnahmen mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit der senilen Trockenheit und Hautatrophie (5)(1, S.7 Schagen). Sonnenbrand ist sehr schädlich für die Haut und es wird eine entzündliche Reaktion hervorgerufen. Die Menge an pro-entzündlichen Faktoren kann durch Omega-3 Fettsäuren reduziert werden (6,7). Insgesamt können sich die entzündungshemmenden Eigenschaften günstig bei Hautirritationen auswirken, Ekzeme beruhigen und Rötungen minimieren. Die Funktion des Immunsystems wird gestärkt.

Der Hautalterung liegt vermutlich die Zerstörung von Kollagen zugrunde, dem Hauptbestandteil der Dermis. Auch hier soll eine Behandlung mit ungesättigten Fettsäuren, die mit dem Photoaltern verbundene Kollagenschädigung hemmen, helfen (8). (60).
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Die essenziellen Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6 FS) müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Für die Gesundheit aber auch für eine schöne Haut sind beide Fettsäuren notwendig, im richtigen Verhältnis. Die typische mitteleuropäische Ernährung besteht aus einem viel zu niedrigem Anteil an Omega-3 Fettsäuren, verglichen mit der Aufnahme von Omega-6 Fettsäuren. Deshalb die Empfehlung, Omega-3 FS zu verzehren, wie sie im Wildlachs, Hering und Makrele vorkommen. Um eine tägliche Zufuhr zu gewährleisten, kann sinnvoll auf ein Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen werden. Schon hoch dosiert sind die wertvollen Fettsäuren in Herbalifeline oder Herbalifeline Max.

1. Burr GO, Burr MM. A new deficiency disease produced by the rigid exclusion of fat from the diet. J Biol Chem. 1929;82:345-367

2.  Burr GO, Burr MM. On the nature and role of the fatty acids essential in nutrition. J Biol Chem. 1930;86:587-621

3.  Hansen AE, Haggard ME, Boelsche AN, et al. Essential fatty acids in infant nutrition. III. Clinical manifestations of linoleic acid deficiency. J Nutr. 1958;66:565-576

4.  Prottey C, Hartop PJ, Press M. Correction of the cutaneous manifestations of essential fatty acid deficiency in man by application of sunflower-seed oil to the skin. J Invest Dermatol. 1975;64:228-234

5. Cosgrove MC, Franco OH, Granger SP, et al. Dietary nutrient intakes and skin-aging appearance among middle-aged American women. Am J Clin Nutr 2007; 86:1225-1231

6. Rhodes L E, O’Farrell S, Jackson M J et al. Dietary fish-oil supplementation in humans reduces UVB-erythemal sensitivity but increases epidermal lipid peroxidation. J Invest Dermatol 1994: 103: 151–154.

7. Orengo IF, Black HS, Wolf JE. Influence of fish oil supplementation on the minimal erythema dose in humans. Arch Dermatol Res 1992: 284: 219–221.

8. Kim HH, Cho S, Lee S, et al. Photoprotective and anti-skin-aging effects of eicosapentaenoic acid in human skin in vivo. J Lipid Res. 2006;47:921-930.