17.

März

2017

Get Ready for Summer

Das kann nur bedeuten, sich bei angenehmen Temperaturen und warmen Sonnenstrahlen nicht zu scheuen, luftige Kleidung gern zu tragen und mit seinem Körper zufrieden zu sein. Wenn Sie mit Ihrem Körper unzufrieden sind, stehen Sie mit diesem Problem ganz und gar nicht alleine da. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes sind zwei Drittel der Männer (67%) und die Hälfte der Frauen (53%) in Deutschland übergewichtig. Ein Viertel der Erwachsenen (23 % der Männer und 24% der Frauen) ist stark übergewichtig (adipös)1. In Österreich hat das Bundesministerium für Gesundheit im Jahr 2014 eine Erhebung zur Gesundheit in Auftrag gegeben.2 Die repräsentativen Aussagen für Personen ab 15 Jahren belegen, dass rund 3,4 Millionen Menschen zu viel Körperfett haben. Bei Männern kommt das Übergewicht  mit 39 % häufiger vor als bei Frauen mit 26 %. Adipös sind 16% der Männer und 13% der Frauen. In der Schweiz wird vom Bundesamt für Statistik alle 5 Jahre die „Schweizerische Gesundheitsbefragung“ durchgeführt.3 So zeigen die Daten aus dem Jahr 2012, dass 41 Prozent der Bevölkerung älter als 15 Jahre sehr hohe Werte aufweisen. Übergewichtig / adipös sind 39/11% der Männer und 23/9% der Frauen. Übergewicht und Adipositas sind Mitursache für viele Beschwerden und können die Entwicklung chronischer Krankheiten begünstigen. Überall in der Gesellschaft wird das Schlankheitsideal proklamiert, dennoch gibt es viel zu viele Frauen und Männer die übergewichtig sind. Diäten, von denen immer wieder neue in Mode kommen, scheinen nicht zu helfen. Es werden jedes Jahr Unsummen ausgegeben um abzunehmen, für spezielle Behandlungen, in erster Linie jedoch für Diäten und Diätlebensmittel. Es soll uns alles helfen, Kohlsuppen- und Kaugummidiät.

Die Ursachen des Übergewichts sind unschwer festzustellen: extragroße Portionen, üppige Mahlzeiten, dauerndes Angebot, zuckersüße Getränke. Es reicht vom ungesunden Frühstück über die Schokoladentafel bis zu riesigen Portionen im Restaurant – all you can eat. Überall wird uns reichlich und ungesund angeboten. Die offenkundige Lösung: Essen Sie weniger. Suchen Sie gezielt aus! Lernen Sie aufzuhören, wenn Sie sich satt fühlen. Langsam essen und nicht bis der Bauch spannt. Ein grundlegendes Wissen über Ernährung und die Zusammensetzung der Lebensmittel ist durchaus bei der Planung von Mahlzeiten nützlich, es ist jedoch sicher nicht nötig, das Essen pedantisch abzuwiegen. Isst man außer Haus, ist es sowieso unmöglich, die Kalorien zu zählen, denn Sie wissen nicht, wie die Speisen zubereitet werden. Kalorienhaltige Nährstoffe sind Protein (Eiweiß), Fette und Kohlenhydrate.

Das Protein nimmt eine Sonderstellung ein, da es dafür prädestiniert ist, satt zu machen und im Vergleich zu Fett und Kohlenhydraten im Stoffwechelumsatz mehr Wärme zu erzeugen. Protein hat das Potential, die magere Körpermasse zu bewahren.4 Immer mehr Ergebnisse in der Forschung machen deutlich, dass die meisten aktuellen Ernährung-Protein-Empfehlungen nicht ausreichen, um die optimale Muskelgesundheit bei allen Menschen zu fördern. Eine Proteinzufuhr, die moderat höher als die der heutigen Empfehlungen ist, wird von vielen Experten und Arbeitsgruppen weitgehend befürwortet und kann gesundheitliche Vorteile für die alternde Bevölkerung bringen.

Darüber hinaus kann der Verzehr bei jeder Mahlzeit von genügend hochwertigem Protein die 24-Stunden-Muskelproteinsynthese optimal stimulieren und eine Ernährung bieten, die die Aufrechterhaltung der Muskelmasse und -funktion begünstigt, während sie gleichzeitig ein erfolgreiches Gewichtsmanagement bei übergewichtigen und fettleibigen Personen fördert. Das Protein hat das Potenzial, als der Schlüsselnährstoff für viele Gesundheitsbelange zu dienen und die Nutzung kann noch steigen, wenn die entsprechende körperliche Aktivität hinzukommt. Protein in höchster Qualität ist in den HERBALIFE-Produkten. Und die Wahl ist möglich, wann und wie gezielt das Protein eingenommen wird. Als gesundes Frühstück, Mittag- oder Abendessen ist der F1-Shake ideal, wer mehr Protein braucht, reichert ihn mit Formula 3 Personalized Protein Powder (PPP) an. Der F1-Shake ist nährstoffreich, er enthält alle essenziellen Makro- und Mikronährstoffe und ist doch sehr kalorienarm. Der Protein Getränkemix (PDM) ist ideal, um gezielt den Makronährstoff Protein zuzuführen. Bei Hungergefühlen können diese mit PDM gestillt werden. Übrigens braucht der Körper über Nacht auch Protein, nicht nur Kohlenhydrate, wie immer noch in vielen Köpfen geistert. Also mal ein PDM vor dem Schlafen gehen, kann nicht schaden. Aber dabei schon die gesamte Kalorienzufuhr des Tages beachten. Für die tägliche ausreichende und optimale Proteinzufuhr zwischendurch hilft ein Protein Riegel oder Gerösteten Sojabohnen – was geht besser? Noch ein Tipp: Falls es nicht möglich ist, genügend Gemüse, Obst und Früchte zu essen, sollte gezielt mit Presslingen ergänzt werden!

1 Robert Koch-Institut 2014, Studie DEGS1, Erhebung 2008–2011

2http://www.bmgf.gv.at/cms/home/attachments/1/6/8/CH1066/CMS1448449619038/gesundheitsbefragung_2014.pdf

3https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.349687. html

4Arentson-Lantz E et al. 2015. Protein: A nutrient in focus. Appl. Physiol. Nutr. Metab. 40: 755–761

9.

Dezember

2016

Gesunde Fette

Fette sind aus Fettsäuren aufgebaut, wobei aufgrund der chemischen Struktur gesättigte (u.a. Butter, Sahne, Käse, Wurst, Fleisch, Schmalz, Talg, Kokosfett, Palmöl) und ungesättigte Fettsäuren (u.a. Olivenöl, Rapsöl, Haselnüsse, Avocado) unterschieden werden.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind als Omega-3 (u.a. Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Rapsöl, Chia-Samen, Eicosapentaensäure (EPA), Hering (Atlantik, Ostsee), Thunfisch, Sprotte, Lachs, Docosahexaensäure (DHA), Makrele und Mikroalgen) und Omega-6 Fettsäuren (u.a. Distelöl, Sonnenblumenöl, Weizenkeimöl, Maiskeimöl, Sojaöl, Sesamöl, Chia-Samen, Arachidonsäure, Schweineschmalz, Schweineleber, Eigelb, Thunfisch, Leberwurst, Schweinefleisch, Rindfleisch, Hühnerfleisch, Camembert, Lachs und Makrele) bekannt. Diese Fettsäuren sind essentiell, was bedeutet, dass der menschliche Körper sie nicht selbst herstellen kann und sie mit der Nahrung zugeführt werden müssen.

Fette werden im Körper zur Schutzfunktion benötigt. Fett bildet unter der Haut eine Isolierschicht und verhindert Wärmeverluste, es umhüllt als Schutz Organe wie Nieren, Leber und Gehirn vor mechanischen Einflüssen. Als Trägersubstanz wird es für die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie auch von Aromastoffen benötigt. Fett selbst ist ein Geschmacksträger. Jede Zelle ist von einer Zellmembran aus Fettsäuren umgeben und die Fettsäuren sind in jeder zellulären Funktion im Körper beteiligt. Die Zellmembran ermöglicht den Stoffaustausch, sodass richtige Mengen der notwendigen Nährstoffe in die Zelle gegeben werden, während nicht benötigte ausgeschleust werden. Diese sogenannte Fluidität der Zellmembran ist durch essentielle Fettsäuren positiv zu beeinflussen.

Omega-3-Fettsäuren beinhalten die essentielle alpha-Linolensäure (ALA), die primär in der Ernährung durch Pflanzen bereitgestellt wird, sowie Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), die hauptsächlich aus Meeresfrüchten gewonnen werden. ALA wird hauptsächlich in Flachs, Leinsamenöl, Rapsöl, Walnüssen und dunkelgrünem Blattgemüse gefunden. Der Körper hat die Fähigkeit, ALA in EPA und DHA umzuwandeln, aber die Effizienz dieser Umwandlung ist gering. Nahrungsmittelquellen von DHA und EPA sind fetthaltige Fische, wie Wildlachs, Sardinen, Makrele und Hering.

Omega-3 als auch Omega-6 Fettsäuren sind für die normale Entwicklung und Funktion des Körpers notwendig. Im Allgemeinen tragen Omega-3-Fettsäuren zur Senkung des Risikos von Herzerkrankungen und Schlaganfall bei und sie können die Symptome von Bluthochdruck, Depressionen, Gelenkschmerzen und anderen rheumatischen Problemen reduzieren. Omega-3 Fettsäuren können zur Senkung der Triglyzeride und des Gesamtcholesterinspiegels beitragen und andererseits die Erhöhung von  hohem Dichte-Lipoprotein (HDL) begünstigen. Andere potenzielle Vorteile sind die Förderung des Immunsystems und der Schutz vor einer Reihe von Krankheiten, einschließlich Alzheimer-Krankheit. EPA dient unserem Organismus als Ausgangssubstanz für die Bildung von so genannten Eicosanoiden, hormonähnlichen Stoffen, die zahlreiche Vorgänge im Stoffwechsel beeinflussen. So wird aus EPA das Eicosanoid namens Prostaglandin I3 gebildet, das gefäßerweiternd und gerinnungshemmend wirkt. DHA ist wichtig für die Funktion des Gehirns und für die Netzhaut des Auges. Bei kleinen Kindern helfen Omega-3-Fettsäuren bei der neurologischen Entwicklung. Schon für den Fetus im Mutterleib und dann für das Baby sind Omega-3-Fettsäuren wichtig, weil sie an der Entwicklung des Gehirns und der Sehfunktionen beteiligt sind.

Wir wissen heute, dass Omega-3-Fettsäuren als auch Omega-6-Fettsäuren für die Stoffwechselvorgänge im Körper benötigt werden. Aber das Verhältnis zwischen beiden sollte stimmen und das ist nicht mehr so. Im Laufe der Zeit haben die landwirtschaftlichen und technologischen Fortschritte es möglich gemacht, pflanzliche Öle aus den Samen zu produzieren. Durch die Verbreitung der ausgepressten Öle in den Flaschen ist die Verwendung der Omega-6-reichen Öle (Maisöl, Rapsöl, Distelöl oder auch Sonnenblumenöl etc.) in der Nahrungsmittelversorgung immer häufiger geworden. Die Versorgung mit den Omega-3-Fettsäuren blieb dabei auf der Strecke. Es sollten mindestens gleichviel Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren für gesundheitlichen Nutzen aufgenommen werden, mit zugedrückten Augen sollte das Verhältnis 2:1 sein.

Bei unserer heutigen Lebensweise und den Angeboten ist eine hohe Omega-6-Zufuhr kaum zu vermeiden und der genannte wünschenswerte Quotient von mindestens 2:1 (1:1!) für die Wenigsten zu erreichen. Deshalb bewusst gegensteuern und gezielt die Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA  aufnehmen. Herbalifeline Max ist ideal um hohe Konzentrationen der gewünschten Fettsäuren in jeder Kapsel zuzuführen. Der gesundheitliche Nutzen ist belegt.