22.

Februar

2018

Snacks und Mikronährstoffe

Vitamine und Mineralien werden Mikronährstoffe genannt, weil sie nur in sehr kleinen Mengen im Körper benötigt werden. Es reichen manchmal ein paar Mikrogramm aus. Trotz dieser winzigen Mengen haben Mikronährstoffe eine Schlüsselrolle für die Stoffwechselprozesse und sie in ausreichender Menge zu sich zu nehmen, ist unbedingt für unsere Gesundheit notwendig1. Zum Beispiel wird Eisen für den Transport von Sauerstoff benötigt und Vitamin A für eine normale Sehkraft, besonders in der Nacht. Mikronährstoffe sind “essenzielle” Nährstoffe, was bedeutet, dass sie von unserem Körper nicht selbst oder nicht in ausreichender Menge hergestellt werden können. Mikronährstoffe müssen deshalb über die Nahrung aufgenommen werden.
Obwohl die benötigten Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen relativ gering sind, gibt es in mehreren Ländern Europas einen überraschend hohen Prozentsatz von Menschen, die nicht genügend davon zu sich nehmen4-6. Zusätzlich zeigt sich, dass Übergewicht häufig mit einem Mangel an essenziellen Nährstoffen einhergeht.5 Die Zahlen sprechen für sich: Weltweit haben rund 2 Milliarden Menschen einen Mangel an essenziellen Nährstoffen, dazu gehören Eisen und Vitamin A. Mehr als 1,9 Milliarden Menschen sind übergewichtig8,9.

Einer der Hauptgründe für diese beiden miteinander verknüpften Probleme ist der Überschuss an energiereichen, aber nährstoffarmen Nahrungsmitteln8,10. Eine vollwertige und ausgewogene Ernährung liefert alle essenziellen Nährstoffe, die der Körper benötigt. Allerdings schaffen es manche Menschen aufgrund des Zeitdrucks des modernen Lebens nicht, sich gesund und ausgewogen zu ernähren.
Eine Lösung für dieses Problem können leicht zuzubereitende, energiekontrollierte und nährstoffreiche Nahrungsmittel sein.

Für die Ernährungsqualität sind nicht nur die Hauptmahlzeiten wichtig, sondern auch die Snacks, die wir konsumieren.11 In einigen europäischen Ländern machen Snacks bis zu 40% der täglich aufgenommenen Kalorien aus. Deshalb ist es wichtig, Snacks sorgfältig auszuwählen, damit sie wichtige Nährstoffe mit einer kontrollierten Kalorienmenge liefern.
Mehrere Studien haben gezeigt, dass der Verzehr von nahrhaften Snacks eine Schlüsselrolle bei der Verbesserung der Ernährungsqualität ausmacht. Snacks können auch bei der Gewichtskontrolle helfen,13-16 aber dieser Nutzen hängt von der Nährstoffqualität der Snacks ab. Es stimmt schon, dass es zu Hause einfacher ist, sich für einen nährstoffreicheren Snack zu entscheiden, aber außer Haus ist die Qualität im Allgemeinen geringer17.
In diesem Sinn ist die Expertenempfehlung, sogenannte “smarte” Snacks zu wählen.18 Ernährungsunternehmen müssen einfache, leicht zuzubereitende Snacks mit geregelter Energiemenge, Zucker und Fetten entwickeln. Diese sollen dabei gleichzeitig wichtige Nährstoffe liefern, die den Menschen dabei helfen, ihren Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen zu decken.17

Quellen:

1. World Health Organization. Micronutrients. Available at: http://www.who.int/nutrition/topics/micronutrients/en/ [Accessed 28 Dec. 2017].

2. EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to iron and formation of red blood cells and haemoglobin (ID 249, ID 1589), oxygen transport (ID 250, ID 254, ID 256), energy-yielding metabolism (ID 251, ID 1589), function of the immune system (ID 252, ID 259), cognitive function (ID 253) and cell division (ID 368) pursuant to Article 13(1) of Regulation (EC) No 1924/2006. EFSA Journal 2009; 7(9):1215

3. EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA).Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to vitamin A and cell differentiation (ID 14), function of the immune system (ID 14), maintenance of skin and mucous membranes (ID 15, 17), maintenance of vision (ID 16), maintenance of bone (ID 13, 17), maintenance of teeth (ID 13, 17), maintenance of hair (ID 17), maintenance of nails (ID 17), metabolism of iron (ID 206), and protection of DNA, proteins and lipids from oxidative damage (ID 209) pursuant to Article 13(1) of Regulation (EC) No 1924/2006. EFSA Journal 2009; 7(9):1221

4. Mensink, G. B., et al. Mapping low intake of micronutrients across Europe. Br J Nutr, 2013. 110(4), 755-773.

5. Troesch, B., et al. Dietary surveys indicate vitamin intakes below recommendations are common in representative Western countries. Br J Nutr,2012 108(4), 692-698.

6. Roman Vinas, B., et al. Projected prevalence of inadequate nutrient intakes in Europe. Ann Nutr Metab, 2011 59(2-4), 84-95.

7. Eurostat. Overweight and obesity – BMI statistics. Available at: http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Overweight_and_obesity_-_BMI_statistics [Accessed 28 Dec. 2017].

8. Obesity and overweight Fact sheet, October 2017. Available at: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs311/en/ [Accessed 27 Dec. 2017].

9. Development Initiatives, 2017. Global Nutrition Report 2017: Nourishing the SDGs. Bristol, UK: Development Initiatives.

10. Troesch B, et al. Increased Intake of Foods with High Nutrient Density Can Help to Break the Intergenerational Cycle of Malnutrition and Obesity. Nutrients. 2015 Jul 21;7(7):6016-37.

11. Murakami K. Nutritional quality of meals and snacks assessed by the Food Standards Agency nutrient profiling system in relation to overall diet quality, body mass index, and waist circumference in British adults. Nutr J. 2017 Sep 13;16(1):57.

12. Ovaskainen ML, Reinovuo H, Tapanainen H, Hannila ML, Korhonen T, PakkalaH. Snacks as an element of energy intake and food consumption. Eur J Clin Nutr. 2006;60:494–501.

13. Nicklas TA, O’Neil CE, Fulgoni VL. Snacking patterns, diet quality, and cardiovascular risk factors in adults. BMC Public Health. 2014 Apr 23;14:388.

14. Kerver JM, Yang EJ, Obayashi S, Bianchi L, Song WO. Meal and snack patterns are associated with dietary intake of energy and nutrients in US adults. J Am Diet Assoc. 2006 Jan;106(1):46-53.

15. O’Connor L, Brage S, Griffin SJ, Wareham NJ, Forouhi NG. The cross-sectional association between snacking behaviour and measures of adiposity: the Fenland Study, UK. Br J Nutr. 2015 Oct 28;114(8):1286-93.

16. McCrory MA, Campbell WW. Effects of eating frequency, snacking, and breakfast skipping on energy regulation: symposium overview. J Nutr. 2011 Jan;141(1):144-7.

17. Hess JM, Jonnalagadda SS, Slavin JL.What Is a Snack, Why Do We Snack, and How Can We Choose Better Snacks? A Review of the Definitions of Snacking, Motivations to Snack, Contributions to Dietary Intake, and Recommendations for Improvement. Adv Nutr. 2016 May 16;7(3):466-75.

18. US Department of Agriculture; US Department of Health and Health Services. Scientific report of the 2015 Dietary Guidelines Advisory Committee. Washington (DC); 2015.

21.

November

2017

Stärkung des Immunsystems

Das berühmte Zitat von Ludwig Feuerbach: “Der Mensch ist, was er isst”, wird oft einfach so hingesagt, dabei ist nichts wahrer als dieser Satz. Was wir essen, wirkt sich direkt auf unseren Körper und unsere Gesundheit aus. Meist sind wir uns nicht darüber im Klaren, dass die zugeführten Lebensmittel unseren Körper bilden und mit ihnen alle Stoffwechselvorgänge ablaufen müssen. Mit der Ernährungsforschung werden diese Vorgänge aufgedeckt und das Wissen wird erworben, wie Nahrung, individuelle Eigenschaften und Lebensumstände aufeinander wirken und welche Folgen dieses Zusammenspiel auf unsere Gesundheit hat.

Die Ernährung ist eine kritische Determinante für Immunantworten und Mangelernährung ist die weltweit häufigste Ursache von Immunschwäche.1 Fehlt Protein-Energie kommt es zu einer signifikanten Beeinträchtigung der zellvermittelten Immunität und der Phagozytenfunktion, d.h. der Fresszellen, die für die Beseitigung von Bakterien und abgestorbenen körpereigenen Zellen benötigt werden. Das Komplement-System ist gestört, das für Erkennung, Auflösung und Abtransport von körperfremden Zellen zuständig ist und weitere sekretorische Immunglobulin-A-Antikörperkonzentrationen und Zytokinproduktion sind verschlechtert.

Das Immunsystem ist wichtig. Ähnlich wie eine eigene Armee schützt es den Körper vor Angriffen von Eindringlingen (wie Bakterien, Pilze und Viren), die den Körper vor Infektionen und verschiedenen Arten von Krebs schützt. Und es ist auch klug, sich oft an bestimmte Infektionen zu “erinnern”, so dass das  Immunsystem für das nächste Mal bereit ist, Eindringlinge anzugreifen. Aber wie jedes andere Körpersystem kann sich das Immunsystem verschlechtern, wenn es nicht gut behandelt wird.

Ein Mangel an einzelnen Nährstoffen kann zu veränderten Immunreaktionen führen. Dies wird auch dann beobachtet, wenn der Mangelzustand relativ mild ist. Von den Mikronährstoffen haben Zink, Selen, Eisen, Kupfer, die Vitamine A, C, E und B-6; und Folsäure wichtige Einflüsse auf Immunantworten.1 Überernährung und Fettleibigkeit reduzieren ebenfalls die Immunität. Bei jungen als auch älteren Menschen kann die gestörte Immunität bereits durch geringe Mengen einer Kombination von Mikronährstoffen verbessert werden. Vitamin & Mineral Komplex von HERBALIFE ist ein umfassendes Nahrungsergänzungsmittel mit 24 wichitgen Nährstoffen inklusive Mikronährstoffe, die der Körper nicht selbst oder nicht ausreichend produzieren kann.

Von jung bis alt geht das Altern mit einer Zunahme der Konzentration von Entzündungsmarkern im Blut einher, allgemein als „Entzündung“ bezeichnet. Die Entzündungsreaktion ist nützlich als eine akute, vorübergehende Reaktion auf schädliche Bedingungen und erleichtert die Abwehr, Reparatur und den Umsatz vieler Gewebe. Eine chronische, wenn auch geringe Entzündung ist jedoch für viele Gewebe und für ihre normale Funktionen schädlich.2 Durch Ernährungsinterventionen mit Mikronährstoffen können diesen Vorgängen entgegengewirkt werden. Speziell die Vitamine A und C helfen, ein normales Immunsystem zu unterstützen und oxidativem Stress entgegenzuwirken. Empfehlenswert ist Roseguard von HERBALIFE.

Traditionell wird die mediterrane Kost als Dauerbrenner für ein gesundes Altern empfohlen. Darüber hinaus haben die epigenetischen Wirkungen der Ernährung auf den Alterungsprozess – durch Kalorienreduzierung und den Verzehr von Nahrungsmitteln wie, Orangensaft, Probiotika und Präbiotika – wissenschaftliches Interesse gefunden. Einige, wie dunkle Schokolade,  Nüsse, Bohnen, Avocados werden als Anti-Aging-Lebensmittel aufgrund ihrer antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften begünstigt.3

Die Gourmet Tomatensuppe von HERBALIFE mit mediteranen Kräutern ist im Handumdrehen zubereitet und hat zudem einen hohen Proteingehalt.

1 Chandra RK. Nutrition and the immune system from birth to old age. Eur J Clin Nutr. 2002;56:Suppl 3:S73-6.

2Calder PC, et al. Health relevance of the modification of low grade inflammation in ageing (inflammageing) and the role of nutrition. Ageing Res Rev. 2017;40:95-119.

3Chrysohoou C, Stefanadis C. Longevity and diet. Myth or pragmatism? Maturitas. 2013 ;76(4):303-7.

Ernährung, die Interaktion zwischen einem lebenden Organismus und seiner Nahrung. Die Ernährung ist die Summe von verschiedenen Prozessen, durch die ein lebender Organismus Material aus seiner Umwelt aufnimmt und sie dazu benutzt, um seine eigenen lebenswichtigen Aktivitäten zu ermöglichen. Das Material sind die Nährstoffe, eine spezifische Substanz, die vom Körper in einer Vorform und in ausreichender Menge aufgenommen werden muss, damit sie dem Bedarf des Körpers für Wachstum, Reproduktion und Erhalt der Gesundheit zur Verfügung steht.
Der Organismus muss ständig spezifische und komplizierte Körperbestandteile aus einfachen, unspezifischen durch Resorption aufgenommene Bausteinen aufbauen. Daneben muss er bestimmte Wirkstoffe synthetisieren die für seine Funktionen unerlässlich sind wie Hormone, Enzyme, Immunkörper und vieles mehr. Lebende Organismen befinden sich in einem dynamischen Gleichgewicht. Sie sind einem ständigen Abbau unterworfen und dieser Abbau muss durch eine ständige Neusynthese aus einfachen Bausteinen im gleichen Ausmaß kompensiert werden.

Wenn Sie ihre nächste Mahlzeit auswählen könnten, was wird das sein? Braten mit Klößen und ein Bier? Pizza mit Softdrink? Brotzeit mit Wurst und Käse? Salat mit Hühnchenbrust und Schorle? Ein Shake mit Beeren? Nahrungsmittel bestehen aus Nährstoffen, so dass Faktoren, die unterschiedliche Vorlieben für bestimmtes Essen hervorrufen, sich grundlegend auf den Ernährungszustand des Menschen auswirken.
Verschiedenste Faktoren beeinflussen die Auswahl der Nahrungsmittel. Es ist durchaus möglich, dass das Wissen um diese Einflussfaktoren die Ernährung ändert.

Die durch die verschiedenen Einflüsse entstehenden Ernährungsgewohnheiten sind bei jedem anders, sozusagen sind sie eine eigene persönliche Mischung. Dazu gehören unter anderem Geschmackspräferenzen, zur Verfügung stehendes Geld und die momentane Stimmung. Die eigenen Vorlieben für bestimmte Nahrungsmittel können bis weit zur Ernährung in der Kindheit zurückreichen, wie bestimmte Mahlzeiten oder Gerichte in Erinnerung sind. Es kommt hinzu, das die Ernährung meistens von ethnischen Faktoren beeinflusst ist, was erst beim Wechsel in andere Kulturkreise erkennbar wird. Viele Menschen haben die Absicht sich so zu ernähren, dass sie gesünder werden – aber dieses Vorhaben gelingt nicht, wenn die Informationen über Ernährung inkorrekt sind.
Anstatt sich von Zufällen („zufällig gut ernährt“) abhängig zu machen, können gesündere Ernährungsweisen angeeignet werden, indem die eigenen Kenntnisse hinsichtlich des Wissens und der Wissenschaft um die Ernährung zunehmen.
Etwas zu ändern mag von Nöten sein. Gerade ist der Europäische Gesundheitsbericht 2015 veröffentlicht worden: „Die Europäische Region weist von den Weltregionen den höchsten Alkohol- und Tabakkonsum auf und liegt, was Übergewicht und Adipositas betrifft, nur geringfügig hinter der Region Gesamtamerika – der WHO-Region mit dem höchsten Vorkommen. Das Vorkommen von Übergewicht und Adipositas in den Ländern der Europäischen Region reicht von 45% bis 67%.“
In unserer westlichen Welt ist die Auswahl an Nahrungsmitteln immens. Dennoch greifen wir häufig zu immer derselben Auswahl und lassen die anderen Möglichkeiten außer Acht. Wie kommt es zu diesem „eingeschränkten“ Verhalten?
Eigentlich mag es ganz einleuchtend sein, immer dasselbe zu essen. Es gibt verschiedene Gründe: „das bin ich gewohnt“, „das schmeckt mir“, „ich hab es im Fernsehen gesehen“. Dennoch, was der einzelne isst, entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel von genetischen und Umweltfaktoren, an die man sicher nicht denkt, wenn man anfängt zu essen.

Kürzlich konnte gezeigt werden, dass ein Frühstück mit Roggenvollkornbrei mit reichlich enthaltenden Ballaststoffen stärker satt macht und bis zum Mittagessen weniger Hungergefühl aufkommen lässt als ein Frühstück mit Weizenbrot aus ausgemahlenem Mehl, da dies kaum Ballaststoffe enthält.

Die mit dem Frühstück aufgenommenen Ballaststoffe vermindern wirksam einen steilen Anstieg des Blutzuckers und des Insulins, verstärken und verlängern das Sattheitsgefühl und tragen somit maßgeblich zum perfekten Frühstück bei.

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9.

Dezember

2011

Start in den Tag mit Müsli

Der Name Müsli liegt stammt ursprünglich aus der Schweiz. Dort verzehrten Hirten und Bergbauern vollwertige Rohkost. Die Zubereitung erfolgte schonend mit frischen unerhitzten Lebensmitteln ohne Zusatzstoffe. Die hauptsächlich verwendeten Lebensmittel waren Vollkornprodukte, Obst und Milch und Milchprodukte. Die Kost kann als ungekochte lactovegetabile Ernährungsweise beschrieben werden.

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