Viele Vitamine, jede Menge Mineralstoffe: im zeitigen Frühjahr zwischen März und Mai geerntete Gemüse und Kräuter sorgen für frisches aus der Natur auf den Tisch. Dazu gehört auch Brunnenkresse, die zeitig im Jahr vor der Blüte, aber dann auch wieder im November und Dezember gepflückt wird. Brunnenkresse wächst meist an Quellen und Bächen, und sammelt man sie selbst, sollte man dies nur an sauberen Gewässern und niemals am Rand von Viehweiden tun. Brunnenkresse wird allerdings auch gewerbsmäßig in verschiedenen Gegenden Europas angebaut, in Deutschland hauptsächlich um Erfurt herum. Anbau im eigenen Garten am Teich oder Kulturen in Töpfen und Schalen kann ebenso versucht werden. Da die Brunnenkresse es immer schön feucht braucht, ist es wichtig darauf zu achten, dass die Schalen nicht austrocknen.
Die Blätter der Brunnenkresse schmecken scharf und würzig. Die im Frühjahr geernteten Sprosse sind zum Verzehr sehr gut geeignet. Brunnenkresse enthält besonders viel Vitamine A, B und C.

Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind die Pfeiler für ein normales Körpergewicht, sowie körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Unsere Lebensbedingungen, unsere Ernährung und unser Bewegungsmangel haben sich in den letzten Jahrzehnten rasant verändert. Die Vielfalt von Lebensmitteln wie sie früher vorhanden war, weicht immer mehr, wobei aber andererseits durch die Globalisierung neue und ehemals nicht bekannte Nahrungsmittel und Ernährungsweisen verbreitet werden. Intensive Wissenschaft und Forschung werden betrieben, um Kenntnisse und Auswirkungen von Nährstoffen auf den Körper zu erkennen und Empfehlungen für eine gesunde und vor allem praktikable Ernährung zu ermöglichen.

Das erste Gebäck zum Advent wurde früher am 25. November gebacken. Am 6. Dezember wurden dann die Kinder am Nikolaustag mit Gebäck und Spekulatius verwöhnt. Zu Weihnachten gibt es Plätzchen und Stollen, Hutzelbrot und Kletzenbrot, Pfefferkuchen und anderes Backwerk. Der intensive Geschmack dieser Gebäcke wurde erst durch die Zugabe von Gewürzen ermöglicht, die von Händlern und Kaufleuten aus dem Morgenland herbeigeschafft wurden.

Lange Zeit waren Geschenke an Weihnachten nicht bekannt und es ging um die leiblichen Genüsse. Anlässlich des Festtages wurde speziell geplant, tagelang gebacken und gekocht. Traditionelle Festtagsessen sind der Fastenfisch (Karpfen) oder Gans, der Vogel des heiligen Martin. Der Brauch des Festtagsessens entstand als gesellschaftlicher Höhepunkt einer Familienfeier, das in gehobenen Kreisen als „Weihnachtsdiner“ üblich war.

1.

Oktober

2013

Fisch und Krustentiere (1)

Fisch zum Frühstück kennen wir eigentlich nur als Katerfrühstück oder wir verzehren ihn morgens beim Brunch am Sonntagvormittag. Fisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, reich an biologisch hochwertigem Eiweiß, Lipoiden (z.B. Lecithin), Mineralstoffen (z.B. Calcium, Eisen, Phosphor, Jod) und Vitaminen (insbesondere A und D). Der hohe Wassergehalt und Mangel an Bindegewebe in der Muskulatur des Fisches machen ihn leicht verderblich. Andererseits ist Fisch frisch verzehrt aufgrund dieser Eigenschaften leicht verdaulich, hat aber nicht den gleich hohen Sättigungswert als Fleisch von Warmblütern. Die einzelnen Fischarten unterscheiden sich erheblich in ihrem Wasser-, Fett-, Eiweiß- und Mineraliengehalt. Bei den „Magerfischen“, wie Kabeljau (Dorsch), Schellfisch, Seelachs, Scholle, Schleie und Hecht, liegt der Fettgehalt unter 1 Prozent. Forellen sind auch relativ mager. Einen mittleren Fettgehalt haben Rotbarsch, Heilbutt und Karpfen. Mit einem Fettgehalt von über 10 Prozent werden Fische als „Fettfische“ bezeichnet. Zu diesen zählen Hering, Sardelle, Sardine, Spotte und Makrele, aber auch Lachs und Thun. Der Aal gehört mit einem Fettgehalt von 25 Prozent zu den fettreichsten Fischsorten.

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Gewürze sind Teile einer Pflanzenart, der seiner Geschmacks- und Geruchsstoffe wegen Lebensmitteln zugesetzt wird. Die Lebensmittel werden dadurch schmackhafter, besser verdaulich und geschmacklich verändert. Gewürze können Blüten und Knospen sein (z.B. Kapern oder Nelken), Früchte oder Samen (z.B. Muskat, Pfeffer, Paprika, Zitrone, Vanille), Rinden wie z.B. die Zimtstange und auch Wurzeln oder Wurzelstöcke wie Ingwer, Sellerie oder Kurkuma. Zwiebeln und Pilze können auch als Gewürze verwendet werden.

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Kräuter und Gewürze bringen viel Geschmack in die Küche und stimulieren zum Essen und regen Verdauung und Stoffwechsel an. Je frischer die Kräuter, desto intensiver ist ihr Aroma und sind Vitamine enthalten. Heutzutage können viele Kräuter in kleinen Töpfen gekauft werden, die auf der Fensterbank hübsch aussehen und jederzeit abgeerntet werden können.

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Zur weiteren Entstehung eines Käses wird die Milch gesäuert, damit sie gerinnt, der Fachbegriff dafür ist „Dicklegung“. Die festen Inhaltsstoffe der Milch wie Eiweiß und Fett werden von den flüssigen Bestandteilen, der Molke, getrennt. Das Säuern und Gerinnen erfolgt entweder durch Milchsäurebakterien, Lab oder einer Mischung aus beiden.

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Käse ist seit Jahrtausenden bekannt. Er war eins der alltäglichen Lebensmittel in allen Ländern der Antike. Die Erfindung des Käses erfolgte unabhängig voneinander in mehreren Kulturkreisen. Es geschah eigentlich von selbst, als der Mensch Ziege, Schaf, Rind, Pferd und Kamel zu domestizieren begann. Die Milch der Tiere wurde sauer und dick, das Geronnene vom Flüssigen getrennt und damit war der Käse entstanden.

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Die meisten Menschen nehmen traditionell 3 Hauptmahlzeiten ein. In den letzten Jahrzehnten wurden in vielen Ländern die Mahlzeiten immer größer und viele Menschen wurden dicker. Viele Vorschläge zur Gewichtsreduktion wurden gemacht, aber während die Gewichtsabnahme noch relativ einfach zu erreichen ist, kann das niedrige Gewicht oftmals nicht gehalten werden. Manche kam auf die Idee, einzelne Mahlzeiten einfach wegzulassen, um erneute Gewichtszunahme zu verhindern.

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17.

Oktober

2011

Bauernfrühstück

Als die Landwirtschaft zum Teil noch mit Muskelkraft betrieben wurde musste das Bauernfrühstück möglichst viel Energie liefern. Eine große Portion Bratkartoffeln mit Schmalz oder Speck gebraten (600 Kcal), 2 Eier (180 Kcal) und 0,5 L frische Vollmilch (320 Kcal) lieferten etwa 1100 Kcal.

Heute ist eine derartige Kalorienbombe zum Frühstück nicht mehr zeitgemäß und für den Normalverbraucher abwegig.

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