Viele Vitamine, jede Menge Mineralstoffe: im zeitigen Frühjahr zwischen März und Mai geerntete Gemüse und Kräuter sorgen für frisches aus der Natur auf den Tisch. Dazu gehört auch Brunnenkresse, die zeitig im Jahr vor der Blüte, aber dann auch wieder im November und Dezember gepflückt wird. Brunnenkresse wächst meist an Quellen und Bächen, und sammelt man sie selbst, sollte man dies nur an sauberen Gewässern und niemals am Rand von Viehweiden tun. Brunnenkresse wird allerdings auch gewerbsmäßig in verschiedenen Gegenden Europas angebaut, in Deutschland hauptsächlich um Erfurt herum. Anbau im eigenen Garten am Teich oder Kulturen in Töpfen und Schalen kann ebenso versucht werden. Da die Brunnenkresse es immer schön feucht braucht, ist es wichtig darauf zu achten, dass die Schalen nicht austrocknen.
Die Blätter der Brunnenkresse schmecken scharf und würzig. Die im Frühjahr geernteten Sprosse sind zum Verzehr sehr gut geeignet. Brunnenkresse enthält besonders viel Vitamine A, B und C.

Der Mechanismus der Sättigung ist sehr komplex und er beginnt mit dem Eintritt von Nahrung in den Magen. Während des Verdauungsprozesses werden mehrere Hormone gebildet, die über Nervenbahnen und das Blut die Sättigung ans Gehirn melden. Die Aktivierung dieser Vorgänge braucht Zeit und deshalb ist es wichtig, langsam zu essen. Wer schlecht kaut, die Mahlzeit hinunterschlingt oder sich beim essen ärgert, kann die Erfahrung machen, dass das Essen später wie ein Stein im Magen liegt. Die Nahrung sollte möglichst lange im Mund bleiben (es wird gesagt, dass flüssige Nahrung gekaut und feste durch das Kauen flüssig gemacht werden sollte). Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber und Darm haben dann genügend Zeit, die Nahrung zu verdauen, indem sie Säfte produzieren, die die Nahrung in ihre Bestandteile aufspaltet und für den weiteren Gebrauch verwertbar macht.

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Es ist kein Zweifel, dass viele der häufigsten Zivilisationskrankheiten mit der Art unserer Ernährung zusammenhängen.

Während der letzten Jahrzehnte haben sich unsere Ernährungsgewohnheiten quantitativ und qualitativ verändert, in einer Geschwindigkeit, an die sich unser Organismus nicht anpassen konnte. Daraus resultieren Gesundheitsstörungen, die durch eine bewusste Ernährung vermeidbar wären.

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3.

Mai

2010

Fettes Frühstück?

Auf die Frage “Fett zum Frühstück?” lautet die Antwort meist: “Auf gar keinen Fall” – “Wie kann man nur?” – oder auch: Nein danke, Fett macht doch fett”. Aber sind Fette wirklich so schlecht wie ihr Ruf? Können wir tatsächlich völlig auf sie verzichten, welche unterschiedlichen Fette gibt es? Und wofür brauchen wir sie?

Fette gehören neben Kohlenhydraten und Proteinen zu den Grundbausteinen unserer Nahrung. Sie bestehen aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Chemisch werden sie in gesättigte und ungesättigte Fette eingeteilt und je nach Herkunft in tierische und pflanzliche Fette unterschieden. Lesen Sie hier mehr »